Die vier Musketiere

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Die Tombola war ein Hit: Auch Mia-Summer (2) und Papa Ronny freuten sich über die Gewinne.
 
Schon bevor der Schminkstand eröffnet war, standen die Kleinen Schlange. Robert (4) wollte ein Tiger sein.
Spielplatzfest in Frohnhausen an der Nöggerathstraße



Sabrina Remmer, Isabell Berendes, Susanne Hütten und Martina Küpper. Das sind die Namen der vier Spielplatzpatinnen, die sich um den Spielplatz an der Nöggerathstraße in Frohnhausen kümmern. Um Geld für neue Spielgeräte zu bekommen, wird jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund und dem Ferienspatz ein kunterbuntes Spielplatzfest veranstaltet.


Dass vor allem die Kinder bei Laune gehalten werden und es allen Spaß macht, haben sich die vier Damen auch in diesem Jahr wieder etwas besonderes einfallen lassen: Neben einer aufwendigen Tombola ohne Nieten, konnte man für wenig Geld leckeren Kuchen, Waffeln, Muffins und knusprige Würstchen ergattern. Natürlich durfte der feuerrote Flitzer des Kinderschutzbundes, das Spielmobil, nicht fehlen. Im Gepäck hatte es wie immer seine Panda-Hüpfburg, eine Bewegungsbaustelle, das allseits beliebte Kinderschminken, freie Spielgeräte sowie diverse Spielmodule.
„Wir machen unser Fest nun insgesamt zum zweiten Mal“, erklärt Sabrina Remmer. „Schon seit Wochen freuen wir uns darauf, haben fleißig alles vorbereitet, sogar Kuchen haben wir noch bis spät in die Nacht gebacken und den Waffelteig gemischt.“

Seilgarten oder Tischtennisplatte wären optimal

Wer schon mal an einem Spielplatzfest teilgenommen hat weiß, dass man sich über eine klingelnde Kasse vor allem aus dem Grund freut, weil man sich so besser neue Spielgeräte anschaffen beziehungsweise alte Geräte wieder fit machen kann. Auch Grün und Gruga ist mit im Boot und kümmert sich um einen Teil der Bepflanzung und beseitigt Laub. Neuer Sand wird auch erwartet.
„Wir sparen so lange, bis wir für unseren Spielplatz etwas finden, was unseren Vorstellungen entspricht“, so Remmer weiter. „Was uns gefallen würde wäre zum Beispiel ein Seilgarten, da sich dieser wegen der Bäume hervorragend anbietet. Eine Tischtennisplatte hätte auch ihre Vorzüge, denn damit könnte man ältere Kinder zum Mitmachen und Spielen animieren. Unser Drehkarussell mussten wir ja leider aufgeben, weil es zu alt und somit nicht mehr kindersicher war.“
Für ein gelungenes Fest, haben die vier Musketiere kräftig die Werbetrommel gerührt: Überall wurden Ballons angebracht und in der Nachbarschaft Mund-zu-Mund-Propaganda betrieben. Die Preise für die Tombola wurden von Isabell Berendes eigenständig zusammengetragen. Weil jeder dann etwas gegeben hat, konnte man wahrheitsgetreu mit dem Slogan „Keine Nieten“ werben. Freuen konnten sich die Kinder dann zum Beispiel über Malbücher, Butterbrotdosen, Kuscheltiere, Feuerwehr- und Cowboy-Hüte sowie Fußbälle.

Acht Hände sind besser als zwei

„Das Gute daran, dass es bei uns nicht nur eine, sondern gleich vier Spielplatzpatinnen gibt ist, dass wir auch so in regem Kontakt zueinander stehen, da uns ein freundschaftliches Verhältnis verbindet. Isabell Berendes steht zudem in engem Kontakt zum Kinderschutzbund und zum Jugendamt, was einen schnellen Vermittlungsweg garantiert. Wir bringen alle vier unsere Stärken mit, was eine gute Mischung in der Organisation und der Durchführung nach sich zieht“, meint die Patin.
Insgesamt konnte man von einem sehr gelungenen Fest sprechen: Schon zu Beginn waren viele Kinder anwesend und das Wetter spielte an diesem Tag auch mit. Das ist sicher auch einer guten Nachbarschaft geschuldet, die solche Fest unterstützt und sich aktiv daran beteiligt.
„Da wir in den beiden Jahren nun solch positive Erfahrungen mit unserem Spielplatzfest gemacht haben, bin ich zuversichtlich, dass es nächstes Jahr in die dritte Runde geht. Wir haben uns darüber noch nicht unterhalten, aber vermutlich bleiben wir vom Aufbau her bei unserem Erfolgskonzept. Hauptsache ist, dass die Kinder Spaß haben und einen lustigen Nachmittag im Freien verbringen können“, beschließt Remmer.
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