Ene Besuch im... Bad

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Oberbürgermeister Thomas Kufen (2.v.l) und Beigeordneter Andreas Bomheuer bei der offiziellen Übergabe des neuen Sportbades am Thurmfeld. (Foto: Peter Prengel/Stadt Essen)

Was machen die Menschen in ihrer Freizeit? Sie gehen in den Zoo und gucken sich wilde Tiere an. Oder drücken ihrer Fußballmannschaft ganz doll die Daumen.
Wer's etwas sportlicher mag und nebenbei noch etwas für seine Gesundheit tun möchte, geht zum Schwimmen.

Das nagelneue Sportbad Thurmfeld ist da genau richtig, wären da nicht die Öffnungzeiten: montags bis freitags von 6.30 bis 10 Uhr. Ansonsten dürfen sich nur Schulen und Vereine im feuchten Nass austoben.
Probeweise ist das Bad noch am 24. und 30. April probeweise geöffnet, um zu testen, ob die Schwimmbahnen für Otto-Normal-Bürger auch an den Wochenenden zu nutzen sind.
Heißt: Wenn jetzt möglichst viele Essener das Bad besuchen, sollte an wettkampffreien Wochenenden das Schwimmen für alle möglich sein.
Meine Meinung: Offene Türen im Thurmfeld am Wochenende? Müssen sein!
Denn gerade dann haben die Menschen Zeit, ein paar Runden zu schwimmen. Zu günstigem Kurs von gerade mal drei Euro pro Nase.
Das Sportbad Thurmfeld ist klasse. Es kommt ohne großen Schnickschack daher, bietet aber nur die Basics: Umkleide, Duschen, Schwimmbecken. Fertig.
Am Service könnte noch ein wenig geschraubt werden:
- Hinweisschilder auf der Straße gibt's nicht. Oder sie haben sich gut versteckt... Wer aus Richtung Bottroper Straße kommt, kann erst einmal die "Einflugschneise" suchen.
- Wenn das Bad probeweise am Sonntag geöffnet ist, sollte dies auch an der Eingangstür vermerkt sein.
- Schränke in den Umkleiden mit Ein-Euro-Schlitzen zum Abschließen, sind nicht sonderlich modern. Zumindest am Kassenautomat sollte ein Hinweisschild und eine Wechselfunktion zu finden sein.
- Wer Hilfsmittel wie Nudeln, Ringe, etc. wünscht, findet davon erstmal nichts. Auch keinen Hinweis darauf.
- Eine helle Beleuchtung ist zwar eine prima Sache. Wenn die verwendeten LEDs aber in Laserpointer-Manier ins Auge treffen, wird's unangenehm.
Fazit: Das Thurmfeld ist zwar ein Low-Budget-Bad ohne weitere angenehme Dinge wie Sauna, Außenbecken, Café, etc. - dafür bietet es zum günstigen Kurs Schwimmen pur. In diesem Sinne: Am 24. und 30. April (8 bis 15 Uhr) können alle Essener dafür sorgen, dass die Besucherzahlen sprunghaft in die Höhe gehen...
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Barbara Mueller aus Essen-Borbeck | 19.04.2016 | 09:38  
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