Zwiebel - Sauer - Fleisch

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56 Gramm Pökelsalz auf 1 Liter Wasser
Essen: Frohnhausen | Alle sechs Monate prüfe ich den Inhalt meiner Gefriertruhe. Ich muß schottische Gene haben, die nicht zulassen, dass bei mir etwas vergammelt.
Vier Filetköpfe (ca. 900 gr) aus der vergangenen Grillsaison fand ich noch.
Was damit tun?
Gebraten und gegrillt wurde genug.
Also kam ich auf die Idee, das Fleisch zunächst einmal in einer 5 % Lake zu Pökeln und für fünf Tage im Kühlschrank ziehen zu lassen.
Nach dem Pökeln habe ich das Fleisch in einer mit Pfeffer, Piment, Lorbeer und Wacholderbeeren kräftig gewürzten Fleisch - Essigbrühe für drei Stunden bei 90 Grad garen lassen.
Nach Erkalten des Fleisches habe ich es in dünne Scheiben geschnitten, ebenso Zwiebeln und Salzgurken (natürlich auch selbst gemacht) in hauchdünne Scheiben.
Je dünner Zwiebeln und Gurken geschnitten sind, umso besser läßt sich später die fertige Sülze schneiden.
Die abgesiebte Fleischbrühe wird kurz aufgekocht, mit einem ordentlichen Schuß Essig abgeschmeckt und der gelösten Gelatine verrührt.
In einem flachen Kunststoffbehälter mit Deckel (z.B. Haribodose) werden Zwiebeln Gurken und Fleisch abwechselnd geschichtet und der Brühe übergossen.
Ab in den Kühlschrank und erstarren lassen - kleiner Tipp am Rande, ein Glöckchen an der Kühlschranktür befestigen, meistens führt der Weg zur Toilette an der Küche vorbei.
Jetzt fehlen nur noch Bratkartoffeln und Remoulade.
Guten Appetit.
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Günter Mose aus Essen-West | 13.02.2015 | 17:09  
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