Denkbar knapp verloren in Leipzig

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(Foto: ESC Moskitos Essen)
 
(Foto: Icefighters Leipzig)
Essen: ESC Moskitos |

Denkbar knapp verloren in Leipzig

Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass die Mannschaft der Moskitos immer wieder zurück ins Spiel kam, beim großen Favoriten und Tabellenzweiten der Verzahnungsrunde, den Icefighters Leipzig. Und weil das so ist hatte Moskitos Cheftrainer Frank Gentges bei seinem Statement auch einen dicken Hals, denn der Moskitos Coach war mit seinem Team am Rande einer Überraschung und fühlte sich am Ende erneut benachteiligt. „Wie schon beim letzten Auswärtsspiel in Halle eine weitere vollkommen unerklärliche Schiedsrichterleistung und das bei Vier-Mann System. Es gab unzählige Situationen wo alle vier der Scheibe hinterher geschaut haben, ohne zu sehen was im Rücken passiert. Wenn der eine Linienrichter den Arm gehoben hat, konnte man fast sicher davon ausgehen, dass der andere Linienrichter auf weiterspielen gezeigt hat. Auf dieses Wirrwarr der Regelauslegung konnte man sich kaum einstellen. Als wir kurz vor Schluss den 4:4 Ausgleich geschossen haben, bekamen wir eine 2-Minuten Strafe gegen unseren Torwart, weil er zur Bank gefahren ist, diese Strafe hat dann das Spiel gegen uns entschieden und nichts anderes. Ich kann als Trainer den Torwart auswechseln, wann immer ich will, dem Schiedsrichter war es aus unbegreiflichen Gründen in dieser Situation nicht bewusst. Dass sich die Schiedsrichter nach dem Spiel dafür entschuldigen, hilft uns nicht weiter. Die Mannschaft hat über das gesamte Spiel eine starke Leistung abgeliefert und wir hätten punkten müssen, alles andere lag nicht in unserer Macht“, so Gentges.

Das Spiel hatte denkbar ungünstig für die Gäste aus Essen begonnen, Justin Schrörs war gerade in seinen Kasten gefahren, da durfte der zuletzt so starke Goalie bereits hinter sich greifen. 1:06 stand auf der Uhr als Fabian Hadamik den Favoriten in Führung brachte. Die Moskitos im ersten Abschnitt zu zaghaft und mit zu viel Respekt, doch mehr brachte Leipzig auch in Drittel Eins nicht zustande. Als Tomas Vrba in der 28. Spielminute auf 2:0 erhöhte war für die Meisten klar, der Favorit ist auf der Siegesstraße. Doch das Team vom Westbahnhof störte das gar nicht, auch ohne den verletzten Thomas Richter kamen die Moskitos besser ins Spiel und Aaron McLeod trifft nach exakt 35 Minuten zum Anschluss. Und noch im Mitteldrittel waren die Moskitos wieder im Spiel, Kapitän Jan Barta 29 Sekunden vor der Sirene in doppelter Überzahl zum 2:2. Turbulent dann die letzten 20 Minuten mit insgesamt sechs Toren. Zunächst bringt Hadamik seine Icefighters wieder in Front bevor Marius Schmidt das 3:3 erzielt. Florian Eichelkraut in der 50. Spielminute mit der erneuten Führung, die Moskitos Kapitän Jan Barta gut vier Minuten vor dem Ende erneut ausgleichen kann. Und dann folgte die Szene, die Frank Gentges so aufregte, die Moskitos fressen eine Strafe und Hadamik mit seinem dritten Treffer zum 5:4. Am Ende ist es dann dem Ex-Essener Lars Müller vergönnt mit einem Empty Net Goal den Endstand zu erzielen. Bei den gezeigten Leistungen darf man getrost gespannt sein, wie sich die Mannschaft am Sonntag, beim erneut haushohen Favoriten Duisburg verkaufen wird, wenn noch mehr Fans ihr Team anfeuern.

Tore: 1:0 (1:06) Hadamik (Fominych, Rau) 2:0 (28:06) Vrba (Fominych, Rau) 1:1 (35:00) McLeod (Turnwald) 2:2 (39:41) Barta (Hemmerich, Pompino, PP2) 3:2 (41:47) Hadamik (Hofverberg, Vrba, PP2) 3:3 (45:12) Schmidt (Schröder, Schüpping) 4:3 (50:02) Eichelkraut (Albrecht, Hofverberg) 4:4 (55:57) Barta (McLeod, Hein, PP1) 5:4 (56:47) Hadamik (Fominych, Vrba, PP1) 6:4 (58:32) Müller (Striepeke, Eichelkraut, ENG)

Strafen: Leipzig: 8 + 5+20 (Rau) – Essen: 16

Schiedsrichter: Mond, Schnabel (Schädlich, Kriebel)

Schiedsrichter: 1.632

( Quelle: PM + Homepage ESC Moskitos Essen )
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