Hauptrunde endet mit einem Knaller

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(Foto: Uwe Schmitz)
 
(Foto: Uwe Schmitz)
Essen: ESC Moskitos |

Hauptrunde endet mit einem Knaller

Das Kontrastprogramm bei den Wohnbau Moskitos könnte am kommenden Wochenende nicht größer sein. Zunächst gastiert im letzten Heimspiel der Hauptrunde der Tabellenletzte am Essener Westbahnhof. Am Freitag, 06. Januar um 20:00 Uhr kommen die Akademiker von FASS Berlin nach Essen, ein Spiel bei dem ein Sieg eigentlich zur Pflicht wird. Ungleich schwerer wird es für die Truppe von Frank Gentges dann am Sonntag. Letztes Spiel der Hauptrunde, beim Tabellenersten der Runde. Um 18:30 Uhr dürfen Barta, Staudt und Co. dann versuchen im prestigeträchtigen Derby am Herner Gysenberg den Meister der Hauptrunde zu ärgern.

Das Ziel der Akademiker wurde mit dem Klassenerhalt über den 14. Tabellenplatz ausgegeben, nach der Vorrunde ist das Team aus Berlin Wedding mit sieben Punkten hinter den Hannover Scorpions ziemlich abgeschlagen Tabellenletzter. Dieser Umstand hat die Verantwortlichen im Laufe der letzten Woche zum Handeln veranlasst. Oliver Miethke, seit 2015 als Headcoach bei den Berlinern aktiv tritt von der Bande zurück, neuer Cheftrainer bei FASS Berlin ist Doug Kacharvich. Miethke bleibt allerdings bei den Akademikern und wird den neuen Trainer als General Manager unterstützen. Schaut man sich die Scorerliste der Berliner an, fällt auf, dass für die großen Sprünge in der Tabelle auch die Spieler fehlen. Bester Torjäger im Kader ist mit immerhin 14 Treffern derzeit immer noch Tom Fiedler.

Ungleich schwerer dürfte die Aufgabe am kommenden Sonntag werden. Derbys gegen den Herner EV sind in den letzten Jahren oft ein wenig wie eine Wundertüte gewesen, mal hatte das eine Team die Nase am Ende vorne, mal das andere Team. In dieser Saison haben sich die Gysenberger aber bisher souverän an der Tabellenspitze der Hauptrunde behauptet, führen aktuell die Tabelle mit komfortablen 10 Punkten Vorsprung vor Tilburg an. Das Hinspiel am Essener Westbahnhof ging äußerst knapp aus, am Ende nutzten die Gäste zwei Strafzeiten um die Führung der Wohnbau Moskitos im letzten Drittel noch in einen Auswärtssieg umzuwandeln. Alleine schon aus dieser Tatsache haben die Wohnbau Moskitos noch eine Rechnung mit dem ewigen Rivalen offen. Brad Snetsinger, Aaron McLeod, Sam Verelst, das sind kurz zusammengefasst die gefährlichsten Akteure im Kader von Coach Frank Petrozza, gelingt es den Wohnbau Moskitos diese drei weitgehend zu neutralisieren, könnte auch am Gysenberg etwas möglich sein.

Leider hat es das Team von Cheftrainer Frank Gentges auch gesundheitlich erwischt. Im Team grassiert derzeit ein Virus; erst hatte es Andrej Bires erwischt, dann Hagen Kaisler und Dominik Patocka. Nico Ehmann ist auch betroffen und es steht zu befürchten, dass es noch mehr Spieler erwischen könnte. Nicht genug damit, auch Kooperationspartner Bad Nauheim hat aktuell so einige kranke und verletzte Spieler, so dass die Moskitos wohl auch noch auf Förderlizenzspieler verzichten müssen. Bei einer Stärke von 16 Spielern im Kader wiegen die Ausfälle also vor dem letzten Hauptrundenwochenende doppelt schwer.

( Quelle: PM + ESC Wohnbau Moskitos Essen )
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