Peiting hat erneut nichts zu bestellen

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(Foto: Uwe Schmitz)
 
(Foto: Uwe Schmitz)
Essen: ESC Moskitos |

Die Wohnbau Moskitos schicken Peiting in die Sommerpause und sind unter den letzten vier Mannschaften der Oberliga Play Offs

In drei engen Begegnungen, aber letztlich ganz glatt in drei Spielen schicken die Wohnbau Moskitos den EC Peiting in die Sommerpause. Nach den beiden 5:3 Siegen vom letzten Freitag und dem Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag setzten sich die Essener mit 7:3 (1:0, 2:3, 4:0) in einer engen, aber am Ende doch deutlichen Begegnung durch. Die Moskitos begannen druckvoll und setzten dem von Florian Hechenrieder gehüteten Tor sofort zu. Bereits nach gut einer Minute musste Ty Morris den Puck von der Linie des leeren Tores kratzen. Und die Gäste halfen der anfänglichen Überlegenheit der Moskitos kräftig nach, bereits nach 49 Sekunden war Milan Kostourek auf die Strafbank gewandert. Der Torjäger der Gäste war gerade wieder auf dem Eis, da mussten zeitgleich Tim Rohrbach und Brad Miller auf die Bank. Das nutzten die Moskitos, schöner Pass von Christoph Ziolkowski auf Nardo Nagtzaam und der Holländer nagelt den Puck trocken ins lange Eck. Das war es aber auch im ersten Abschnitt schon mit Toren, zwar hatten die Stechmücken noch ein paar Topchancen, aber es blieb beim dünnen 1:0.

Das sollte sich im zweiten Abschnitt dann auch zunächst rächen, gut eine Minute gespielt, da bekommt die Moskitos Defensive den Puck nicht unter Kontrolle, dieser sprang ein paar Meter vor Staudt auf den Schläger von Tim Rohrbach und der knallte den Puck unter die Latte. Zu allem Überfluss leistete sich Nardo Nagtzaam noch einen Bandencheck gegen Martin Andrä, für den ihm der Hauptschiedsrichter fünf plus Spieldauerstrafe aufbrummte. Doch nicht die Gäste nutzten den Vorteil des einen Feldspielers mehr. Der starke Marcel Pfänder schnappte sich auf der rechten Seite die Scheibe, über Oliver Granz kommt der Puck zum links mitgelaufenen Niklas Hildebrand und die Moskitos gingen in Unterzahl wieder in Führung. Einen vergleichsweise harmlosen Schubser von Sebastian Eickmann ahndet Naust mit zwei Minuten, die die Gäste erneut zum Ausgleich nutzten. Torjäger Milan Kostourek brachte die Scheibe erneut an Staudt vorbei im Essener Tor unter. Und in der 36. Spielminute kam es für die Essener gar noch schlimmer, Simon Maier kann Peiting erstmals die Führung bescheren. Doch die Moskitos dieser Saison lassen sich von sowas rein gar nicht beeindrucken, im Powerplay läuft die Scheibe ganz flüssig und plötzlich steht Robin Slanina ganz alleine vor Hechenrieder. Mit dem Rücken zum Tor nimmt er den Puck an, drehte sich und schlenzte am Peitinger Keeper vorbei zum Ausgleich, Traumtor!

Im letzten Drittel jubelten zwar zunächst die Moskitos, der Treffer fand aber keine Anerkennung, wegen hohen Stocks. Bis zur 53. Minute blieb das Spiel auf des Messers Schneide, dann ist Peiting wieder einmal in doppelter Unterzahl und Marcel Pfänder hämmerte die Scheibe mit einem satten Schuss ins Tor. Gut drei Minuten später, wieder doppelte Überzahl für die Moskitos und Michal Velecky, der den kranke Andrej Bires ersetzte wurschtelte den Puck irgendwie ins Tor. Und es sollte noch besser kommen, einen starken Konter von Marcel Pfänder schloss der mitgelaufene Niklas Hildebrand ab, verlud gekonnt Hechenrieder. Sebastian Buchwieser nahm seine Goalie noch vom Eis, probierte in den letzten zwei Minuten alles, doch dieses Mal ist dann Jan Barta für das Empty Net Goal und damit den Endstand zuständig.

Frank Gentges, der Essener Chefcoach und Sportmanager sagte in der Pressekonferenz: „Es war wie gegen Leipzig eine enge und intensive Serie. Das ist klar, die Luft wird dünner, die Mannschaften werden besser, die Qualität der einzelnen Spieler wird besser. Ich habe gelesen, dass Peiting sich gut über uns informiert hat, das haben wir auch getan und wir haben alles das, was wir aufs Eis bringen konnten, aufs Eis gebracht. Unsere Physis ist sensationell, immer im letzten Drittel zahlt sich unsere harte Arbeit aus. Und 25 Stunden im Bus sitzen, das wollte von uns keiner mehr, nichts gegen Peiting, schöne Ecke, aber da wollte nach 25 oder 26 Stunden am Sonntag keiner mehr hin. Ich denke wir haben die Serie verdient gewonnen, obwohl Peiting ein sehr guter Gegner war.“

Tore
1:0 (3:16) Nagtzaam (Ziolkowski, Thielsch, PP1) 1:1 (21:09) Rohrbach) Miller, Andrä) 2:1 (23:11) Hildebrand (Granz, Pfänder, SH1) 2:2 (31:24) Kostourek (Feuerecker, Saal, PP1) 2:3 (35:36) Maier (Weyrich, Feuerecker) 3:3 (38:22) Slanina (Ziolkowski, Granz, PP1) 4:3 (52:41) Pfänder (Erk, Lautenschlager, PP2) 5:3 (55:53) Velecky (Slanina, Patocka, PP2) 6:3 (57:09) Hildebrand (Pfänder) 7:3 (59:13) Barta (Velecky, Hartmann)

Strafen
Essen: 10 plus 5 plus Spieldauer Nagtzaam – Peiting: 20 plus 10 Morgan

Schiedsrichter
Naust, Marc André – (P. Gogulla, M. Seeßle)

Zuschauer
1.821

( Quelle: PM + ESC Wohnbau Moskitos Essen )

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