Rockets siegen souverän mit 15:2

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Pierre Klein und Tobias Stöckhardt haben richtig Spaß am Tore schießen.
 
Die Erleichterung über den vortrefflichen Sieg ist ihnen anzusehen: Christian Vogel (rechts) freut sich mit SHC Trainer Franz Petrozza (links).
Eine sehr positive Bilanz haben die SHC Rockets zu vermelden. Im Spiel gegen die Bremerhavener Wales brillieren die Essener Skaterhockeyspieler. Und gewinnen haushoch.

15:2 ist die Bilanz und diese stimmt Thomas Böttcher, den erster Vorsitzenden der Rockets, froh: „Es hat einfach Spaß gemacht! Das Team war gut aufgestellt und hat durchweg überzeugt!“
Und auch Frank Petrozza, der mit Matthias Michalewicz seit dieser Saison die erste Herrenmannschaft der Rockets trainiert ist sich sicher: „Dies war eine super Leistung, die Mannschaftsaufstellung bleibt erst einmal so.“
Ein Sieg war jedenfalls nötig, dass er mit so starkem Vorsprung passieren konnte, nicht vorhersehbar.

Den Gegner nicht auf leichte Schulter nehmen

Denn gegen Lüdenscheid verlor man noch zuvor 2:10. „Lüdenscheid war ein harter Gegner. Trotzdem kann man eigentlich nicht sagen, dass wir dort acht Tore hinten lagen. Denn mindestens fünf Tore haben die Lüdenscheider geschossen, als sie durch Strafzeiten in der Überzahl waren“, so Böttcher. Und Petrozza fügt noch hinzu: „Mit zwei gegen vier Spielern hatten wir einfach keine Chance.“
Trotzdem sind die verherenden Tore sehr schnell erst im letzten Drittel gefallen. „Die Schiedsrichter hatten einfach keinen guten Tag, das kann passieren“, gibt Böttcher unverblümt zu. So seien Entscheidungen getroffen worden gegen die Mannschaft der Rockets, die vom Trainergespann nicht ganz verstanden wurden. „Die Schiedsrichter hatten das Spiel nicht im Griff“, ist sich Petrozza sicher. „Anstatt vieles einfach Laufen zu lassen, haben sie ständig abgepfiffen.“ Das habe den Spielverlauf ins stottern und die Spieler an sich aus dem Konzept gebracht.
So war der souveräne Sieg gegen Bremerhaven nötig, um die Spieler der Rockets zu motivieren und zu zeigen: Wir sind noch da! Mit dem 15:2 Sieg sind die Rockets inzwischen auf dem sechsten Tabellenrang angelangt und können zumindest ein wenig entspannen, bevor es am kommenden Samstag, 27. April, in der dritten Runde des nationalen Pokals losgeht gegen die zweite Mannschaft der Duisburger Ducks.
„Natürlich wollen wir unseren Titel verteidigen“, so Böttcher. Aber auch die zweite Mannschaft von Duisburg sollte man nicht unterschätzen. „Es ist eine riesen Herausforderung für eine zweite Mannschaft, ganz gleich von welchem Verein, eine erste zu schlagen. Deswegen wird Duisburg das auch versuchen“, erklärt Böttcher. Doch die Rockets wollen den Gegner am Samstag nicht auf die leichte Schulter nehmen.
„Wir müssen jetzt gucken, dass die Jungs nicht zu abgehoben werden. Der Sieg gegen Bremerhaven war super, keine Frage, allerdings möchte ich das nächste Spiel auch gewinnen“, betont Trainer Frank Petrozza.
Überhaupt haben die Rockets mit Petrozza und Michalewicz das große Los gezogen. Petrozza bringt durch seine langjährige Erfahrung im Eishockey das richtige Know-How mit, denn viele Spieler der Rockets kommen ursprünglich aus dem Eishockey. Und Michalewicz ist schon seit seiner Jugend im Skaterhockey beheimatet. „Die optimale Mischung“, ist sich Böttcher sicher. Damit sind die Rockets so gut aufgestellt wie nie. Denn zum allerersten Mal in der Geschichte der Rockets - am 16. April feierte der Verein sein 28-jähriges Bestehen- wird die erste Mannschaft von einem Trainergespann trainiert. „Ein Idealzustand“, schwärmt Böttcher.

Die Bilanz
SHC Rockets gegen Bremerhaven Wales: 15:2.
- Drittel: 3:0, 5:2 und 7:0
- Tore: 1:0 Klein (7.), 2:0 Schneider (12.), 3:0 Nieberle (18.), 4:0 Hüsken (23.), 4:1 (25.), 5:1 Nieberle (26.), 5:2 (29.), 6:2 L. Wegener (32.), 7:2 Bürgers (37.), 8:2 und 9:2 Klein (40., 45.), 10:2 Hüsken (47.), 11:2 Dreyer (48.), 12:2 Nieberle (49.), 13:2 Bürgers (51.), 14:2 Nieberle (55.), 15:2 Schneider (59.)

Ausblick
Das nächste Spiel der SHC Rockets I ist am kommenden Samstag, 27. April, um 15 Uhr gegen die Duisburger Ducks II. Damit spielt man in der dritten Runde des nationalen Pokal-Wettbewerbs.
Danach geht es am Mittwoch, 1. Mai, los gegen die Highlander Lüdenscheid. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Fotos: Michael Gohl / WEST ANZEIGER
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