Wohnbau Moskitos klettern auf Platz Fünf

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(Foto: Uwe Schmitz)
 
(Foto: Uwe Schmitz)
Essen: ESC Moskitos |

Wohnbau Moskitos klettern auf Platz Fünf

„Sonst haben wir unter der Woche besser trainiert, als wir dann gespielt haben, heute haben wir besser gespielt, als wir in den letzten zwei Wochen trainiert haben“, mit einem seiner Statements sorgte Wohnbau Moskitos Chefcoach Frank Gentges für Lacher auf der Pressekonferenz der Moskitos nach dem 10:1 (3:1, 2:0, 5:0) Sieg seiner Mannschaft gegen den HSV. Dabei war es zunächst ein wenig zäh, wie die „jungen Wilden“ ins Spiel fanden, eines dieser Spiele wo im Kopf spukt „die musst du schlagen“, aber zunächst will die Scheibe nicht über die Linie. Patrick Glatzel im Tor der Gäste war immer gut auf dem Posten wenn die Stürmer der Essener schon dachten der erste Treffer würde fallen und auch Justin Schrörs durfte beileibe nicht schlafen, denn ein paar ganz ordentliche Angriffe hatte auch das Team von Andris Bartkevics vorzutragen. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Stechmücken sicherer, setzten die Gäste unter Druck und erarbeiteten sich Chancen, bis sich der heute stark aufspielende Enrico Saccomani über die rechte Angriffsseite durchsetze und von halbrechts aus kurzer Distanz in die lange Ecke abzog. Die Wohnbau Moskitos, heute wieder mit Mathias Vostarek und Andrej Bires statt Craig Gallo machten weiter Druck und wurden auch belohnt, dieses Mal bedient Niklas Hildebrand Andrej Bires und dieses Mal geht die Scheibe aus halblinker Position ins lange Eck. Doch die Gäste sind noch nicht geschlagen, Jannik Höffgen gewinnt das Bully vor dem Gehäuse von Justin Schrörs und Dustin Parks überwindet den Essener Torhüter mit einem verdeckten Schuss. Vielleicht war es einer der Knackpunkte des Spiels, denn im direkten Gegenzug stellen die Wohnbau Moskitos den alten Abstand wieder her, Niklas Hildebrand steht völlig frei vor dem Tor, Cornelius Krämer bedient ihn mustergültig und Glatzel ist erneut geschlagen. Im zweiten Abschnitt gewinnen die Wohnbau Moskitos dann endgültig die Oberhand, sind die spielbestimmende Mannschaft, selbst bei eigener Unterzahl ziehen die Wohnbau Moskitos teilweise ein Powerplay auf. Zunächst ist es Michal Velecky, der von rechts ins Hamburger Drittel zieht und aus der Halbdistanz einfach mal abzieht, 4:1. Das 5:1 ist eine Kopie des 1:0, wieder zieht Enrico Saccomani von halbrechts Richtung Gästetor und lässt Glatzel erneut keine Chance, mit 5:1 geht es schließlich in die zweite Drittelpause.

Im letzten Drittel sah es zunächst aus wie in den ersten 20 Minuten, die Moskitos drückten, Glatzel und die Abwehr des HSV stand aber immer wieder im Weg, bis zur 51. Spielminute. Cornelius Krämer und Niklas Hildebrand kombinierten Klasse vor dem Tor der Gäste und am Ende war es Niklas Hildebrand der zum 6:1 abschloss. Auch die 585 Zuschauer kamen mehr und mehr in Stimmung, „Heute hauen wir euch die Bude“ klang es durch den Westbahnhof, und die Zuschauer sollten Recht behalten, ein zweifelhafter Treffer von Kapitän Jan Barta zum 7:1 wurde gegeben. Dann durften die Wohnbau Moskitos in doppelter Überzahl ran und es ging schnell, genau 12 Sekunden brauchte das Team nachdem der zweite Gästespieler in der Kühlbox Platz genommen hatte. Patrick Raaf-Effertz zu Maik Klingsporn an der blauen Linie, der in den Slot zu Michal Velecky, quer zu Enrico Saccomani und der wiederum mit seinem dritten Treffer an diesem Abend. Und es ging weiter in Überzahl, wieder kombinierten die Essener sehr stark und Andrej Bires im Fallen zum neunten Essener Treffer. Alle wollten nun das zweistellige Ergebnis, die Gäste mussten auch kurz vor dem Ende noch eine Unterzahl einstecken und er sollte fallen, Treffer Nummer Zehn. Tim Brazda rettet an der blauen Linie mit einem Hechtsprung die Scheibe, passt zu seinem Bruder, der nimmt Michal Velecky mit und seinen Querpass verwertet der Kapitän höchstpersönlich zum Endstand von 10:1. Zwar gelang den Essenern mit der Schlusssirene ein weiterer Treffer, doch dieser fand keine Anerkennung mehr. Den restlos begeisterten Zuschauern war es egal, die Mannschaft musste vor der Tribüne mit den Fans feiern und auch der Chefcoach war restlos zufrieden: „Wir haben heute ein starkes Spiel gemacht, ich bin, ja ich bin richtig angetan von meiner Mannschaft. Wir wussten, dass Hamburg ein gutes Team ist aber wir haben sie über die kompletten 60 Minuten unter Druck gesetzt. Hut ab auch für mein Team, dass sie selbst nach dem zehnten Tor noch nicht aufgehört haben. Jetzt müssen wir gut trainieren, nächste Woche geht es vor einer hoffentlich gut gefüllten Essener Tribüne gegen ein starkes Team aus Holland, gegen das wir mit der Unterstützung der Essener Zuschauer gewinnen wollen.“

Tore

1:0 (12:26) Saccomani (Barta) 2:0 (16:23) Bires (Hildebrand, Zink) 2:1 (18:26) Parks (Höffgen) 3:1 (18:44) Hildebrand (Krämer, Zink) 4:1 (21:02) Velecky (Klingsporn, Barta) 5:1 (32:55) Saccomani (Airich, Tim Brazda) 6:1 (50:38) Hildebrand (Krämer) 7:1 (51:59) Barta (Tobias Brazda, Klingsporn) 8:1 (53:16) Saccomani (Velecky, Klingsporn, 5-3) 9:1 (53:53) Bires (Weber, Hildebrand) 10:1 (59:05) Barta (Velecky, Tobias Brazda)

Strafen

Essen: 4 – Hamburg: 10

Schiedsrichter

Nicole Hertrich (J. Dietrich, M. Störmann)

Zuschauer

585

( Quelle: PM + ESC Wohnbau Moskitos Essen )
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