Palmprozession: Wer hat's gefressen?

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In der Vergangenheit konnten Buchsbaumzweige bei der Palmprozession genutzt werden. (Foto: Archiv: Gohl / Lokalkompass.de)

Cydalima perspectalis ist sein Name. Er verbreitet nicht nur Angst und Schrecken in den Gärten der Stadt, sondern sorgt in diesem Jahr auch dafür, dass die Palmsegnung in der Frohnhauser Gemeinde St. Elisabeth mit einem Engpass an "Palmzweigen" zu kämpfen hat.

Der Buchsbaumzünsler ist ein ostasiatischer Kleinschmetterling, dessen Raupen zwar ausgesprochen hübsch anzuschauen sind, jedoch die dumme Angewohnheit haben, durch Kahlfraß die Buchsbäume in den Gärten komplett zu vernichten. Was im letzten Jahr für alle Hobby-Gärtner zu einem echten Problem wurde.
Da Buchsbaumzweige gerne auch für die Palmsegnung genutzt wurden, inzwischen aber kaum noch zu bekommen sind, werden alle Teilnehmer der Prozession gebeten, ihre Palmzweige nun selbst mit zu bringen. Gerne gesehen sind auch Spenden von Zweigen, denn auf dem Kirchengelände ist wohl nichts zu finden, was einem Palmzweig ähneln könnte.
Wobei: Auch Buchsbaum hat natürlich wenig mit Palmzweigen zu tun. Aber wer hat die schon in hiesigen Gefilden? Und Weidenkätzchen und Wacholder - als Alternative - gibt's nun auch nicht unbedingt in Massen...
Die Palmsegnung beginnt übrigens am Sonntag, 25. März, um 10.45 Uhr am Kreuz an der Raumerstraße.
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