... sie waren da .... die Sternsinger !

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14.1.2015
Fröndenberg/Ruhr: Schröter |

Besuch der Sternsinger

Als Sternsinger bezeichnet man drei als Heilige Drei Könige gekleidete Menschen, die in der Zeit der zwölf Weihnachtstage vom 25. Dezember bis zum 6. Januar und teilweise auch darüber hinaus Geld für wohltätige Zwecke sammeln. Der Heischebrauch ist ab dem 16. Jahrhundert nachweisbar und wird auch als Dreikönigsingen bezeichnet.


In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol[Bearbeiten]
In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol findet das Sternsingen heute vorrangig von katholischen Gemeinden organisiert statt. Die Sternsinger sind oft Kinder und Jugendliche, heute meist in Begleitung eines Erwachsenen, die regional unterschiedlich – im Zeitraum vom 27. Dezember bis zum Dreikönigsfest, dem 6. Januar, manchmal auch an dem darauffolgenden Wochenende – als Heilige Drei Könige gekleidet von Haus zu Haus ziehen. Traditionell und der christlichen Ikonographie folgend ist einer der Sterndeuter als Myrrhe schenkender Mohr verkleidet.

Sternsinger werden von der jeweiligen Pfarrgemeinde ausgesandt und sind heute oft die Ministranten oder andere Jugendliche der jeweiligen Gemeinde. Oft findet eine Aussendungsfeier in einem Gottesdienst statt. Den Menschen, die sie einlassen, singen die Sternsinger Lieder, sprechen ein Gebet oder sagen ein Gedicht auf. Dann schreiben sie an die Haustüren oder die Türbalken mit geweihter Kreide die traditionelle Segensbitte C+M+B mit der jeweiligen Jahreszahl. Der Segen ist eines der Sakramentalien der Kirche. Es gibt auch erwachsene Sternsinger, etwa bei Auftritten an öffentlichen Plätzen, bei Einrichtungen mit Nachtdiensten oder in Lokalen.

In Deutschland und der Schweiz wird von den veranstaltenden Organisationen die Schreibweise „20*C+M+B+15“ empfohlen. Diese Schreibweise hat laut Kindermissionswerk folgende Bedeutung: ein Stern für den Stern von Betlehem und die drei Kreuze für den Dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist. In Österreich und Südtirol findet vor allem die Schreibweise „20-C+M+B-15“ mit einem weiteren Kreuz über dem Buchstaben M als zusätzliches Segenssymbol Anwendung. Zudem existieren regional verschiedene andere traditionelle Schreibweisen, bei denen nur zwei Kreuze („20*C+M+B*15“, „20 C+M+B 15“, „20+CMB+15“) oder vier Kreuze („20+C+M+B+15“) geschrieben werden.

Die Bedeutung der Buchstaben C, M und B wird offiziell spätestens seit den 1950er Jahren als Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ (= „Christus segne dieses Haus“) gedeutet. Diese früher als Bannmittel, heute als Segensbitte geltende Formel soll den Segen Gottes auf das Haus und seine Bewohner herabrufen und sie vor Unglück schützen. Frühere Quellen dieser Deutung fehlen; in älteren volkskundlichen Abhandlungen herrscht die Deutung der Buchstaben als Initialen der drei Könige vor. Dies wird auch dadurch erhärtet, dass in manchen Regionen die Schreibweise „K+M+B“ üblich war und ist. Bei Verwendung dieser Schreibweise wird das „K“ heute als Abkürzung für das griechische Wort für „Herr“ (Kyrios) interpretiert („Kyrios mansionem benedicat“).

In der Schweiz wurde von den Sternsingern seit der Mitte des 19. Jahrhunderts das Lied „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ gesungen. Dabei wurde ein drehbarer Stern mitgeführt. Deshalb nennt man diese Art Lieder auch „Sterndreherlieder“.

Das traditionelle Sternsingen im Villgratental und die Heiligenbluter Sternsinger wurden mit 2010 zum Immateriellen Welterbe, wie es die UNESCO deklariert, in der Österreichliste (Nationales Kulturgut) erklärt.
( aus Wikipedia )

Fotos der Sternsinger von heute und von 2011 ,
die Hl. Dreikönigsfiguren von meiner Krippe

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche . LG
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10 Kommentare
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Joanna Elwira Siwiec aus Hagen | 04.01.2015 | 14:17  
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Luzie Schröter aus Fröndenberg/Ruhr | 04.01.2015 | 14:18  
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Joanna Elwira Siwiec aus Hagen | 04.01.2015 | 14:25  
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