Ein paar Fotos vom Aufzugstestturm in Rottweil , eine Sehenswürdigkeit---

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  Rottweil: Schröter |

Aufzugstestturm

Rottweil ist eine idyllische Kleinstadt, südlich des Schwarzwalds am Ufer des Neckars gelegen. Gegründet wurde sie vor fast 2.000 Jahren von den Römern, und ihr Stadtzentrum hat sich seit dem 16. Jahrhundert kaum verändert.
Besucher aus ganz Europa strömen nach Rottweil, um die außergewöhnliche Schönheit der „Stadt der Türme“ zu bestaunen. Neben einer großen Auswahl an Kunstgalerien und Kulturangeboten erwartet sie dort nun auch die vielleicht eindrucksvollste Aussicht Deutschlands.

Rottweil ist der neue Standort für einen hochmodernen Aufzugstestturm, der sich harmonisch in die historische Turm- und Giebellandschaft der Altstadt einreihen wird. Nach langem Suchen hat ThyssenKrupp Elevator die Kleinstadt als Standort ausgewählt, unter anderem aufgrund ihrer Nähe zu den knapp 10.000 Ingenieurstudenten der umliegenden Universitäten und Fachhochschulen, dem Technologiepark in Neuhausen, dem Forschungszentrum in Pliezhausen und den guten Verkehrsanbindungen.

BESICHTIGUNG DER BAUSTELLE
Beobachten Sie selbst, wie die Betonsäule mit 21 Metern Durchmesser täglich etwa 3,6 Meter in die Höhe wächst oder wie der Kran aufgestockt wird. Kommen Sie direkt zum Berner Feld in Rottweil oder buchen Sie eine Führung. Mehr dazu …
im Internet

STÜTZPFEILER FÜR ZUKÜNFTIGE AUFGABEN.
Die 246 Meter hohe Konstruktion wird dem Test sowie der Zertifizierung von Aufzugsinnovationen dienen und so zu erheblichen Verkürzungen der Entwicklungszeit zukünftiger und bereits in der Konstruktionsphase befindlicher Wolkenkratzer auf der ganzen Welt beitragen. Mit 12 Schächten und Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 18 m/s bietet der Turm nie dagewesene Möglichkeiten zur Lösung kommender Herausforderungen. 3 Schächte sind für den revolutionären seillosen MULTI Aufzug vorgesehen.
Kran aufstocken ab Montag, 22. Juni
Im Laufe der Gleitschalung von Mitte April bis voraussichtlich Mitte August 2015, wächst der ThyssenKrupp Testturm auf 246m an. Mit ihm wächst der Kran und zwar sogar noch höher: Die sogenannte Hakenhöhe beginnt bei 90m und klettert bis auf 259m. Aber wie funktioniert das eigentlich?
Beim verwendeten Krantyp auf der Testturm-Baustelle in Rottweil handelt es sich um einen Liebherr 280 EC-H 12 Litronic. Der Kran ist mit einem leistungsfähigen 110kW Hubwerk ausgerüstet, um aufgrund der bei diesem Projekt erforderlichen Hakenhöhen von bis zu 259m hohe Hakengeschwindigkeiten zu erreichen.
Der Kran 280 EC-H ist montiert auf einem Turmsystem 500HC. Dieses besteht aus einzelnen, 5,8m hohen Turmelementen. Dieses Turmsystem wurde gewählt, um möglichst große Kletterschritte gewährleisten zu können und den Gleitschalungsbetrieb möglichst selten unterbrechen zu müssen.
Nach dem freistehenden Aufbau auf 90m Hakenhöhe wird der Kran schrittweise bis zu seiner Endhöhe geklettert: Am Kranturm ist eine sogenannte Klettereinrichtung montiert. Diese besteht aus dem Führungsstück und einer integrierten Hydraulikeinheit. Das Führungsstück umschließt den eigentlichen Kranturm, während das Kranoberteil mittels Hydraulik um genaue eine Turmlänge nach oben gedrückt wird. Im Führungsstück ist eine entsprechend hohe Öffnung, welche das Einschieben eines weiteren, 5,8m hohen Turmelements zulässt. Anschließend wird dieses „eingekletterte“ Turmstück verbolzt und der Vorgang beginnt von neuem. Nach dem Einklettern mehrerer Turmstücke wird der Kranturm zur Stabilisierung mit sogenannten Verankerungsstreben am Bauwerk, also dem Testturm, fixiert und zur nächsten Zwischenhöhe weiter geklettert.
Dieser Vorgang kann mehrere Tage dauern. Ist das Bauwerk entsprechend weiter gewachsen, kann er von neuem beginnen bis die Endhöhe von 246m für das Bauwerk und 259m für den Kran erreicht ist.
Zur Veranschaulichung finden Sie auf Youtube ein Video:

All dies und noch viel mehr zu sehen im Internet
auch eine Webcam zeigt den Aufbau an ( Live aus Rottweil )
Heute Aktuell 166 m
die Fotos sind vom 20.6.2015
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11 Kommentare
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Herbert Lödorf aus Gelsenkirchen | 22.06.2015 | 14:26  
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Hanni Borzel aus Arnsberg | 22.06.2015 | 14:48  
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Jochen Menk aus Oberhausen | 22.06.2015 | 15:03  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 23.06.2015 | 13:36  
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