Hinter der Windmühle gibt’s Zirkus

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Die Vertreter der beteiligten Einrichtungen laden zum Zirkusprojekt in Fröndenberg ein. Erika Neithart, Manuel Kettelhake, Ann Katrin Bichlmaier, Natalie Kalinowski, Yvonnè Rome und Ramona Jakobs-Reichert freuen sich schon auf die beiden Galavorstellungen.
Fröndenberg/Ruhr: Kurt-Schumacher-Straße | 100 Kinder sorgen für eine atemberaubende Show

Lokführer, Astronaut, Cowboy oder Zirkusdirektor, alles Traumberufe, die Kindern vorschweben. Aber leider verfliegen diese Visionen, je älter der Mensch wird. Doch für einen dieser Berufe besteht in Fröndenberg nun die Möglichkeit, vom 29. März bis zum 2. April mal hinein zu schnuppern und hinter die Kulissen zu schauen.
Der Mitmachzirkus „Manegentraum“ lädt alle, ob Junge oder Mädchen, ein, selbst einmal in der Manege zu stehen. Doch bevor schließlich die großen Galavorstellungen vor vollbesetzen Zuschauer-Tribünen aufgeführt werden, steht erst einmal „Üben“, „Üben“, „Üben“ auf dem Programm. Unter der Anleitung von Ann-Katrin Bichlmaier und ihrem Team werden die angehenden Artisten die Grundvoraussetzungen für ihren Auftritt einstudieren.
„Wir sind als Mitmachzirkus schon einige Jahre auf Tour“, gibt die Chefin einen Einblick in ihr Wirken. „Unser Unternehmen hat sogar ein Zertifikat der Bezirksregierung, ähnlich dem TÜV.“ Es gibt fünf weitere ähnliche Betriebe, die ebenfalls zertifiziert wurden, doch: „Wir haben eine Neubeurkundung beantragt, denn nach vier Jahren läuft die Berechtigung ab.“ Der zweiten Zertifizierung wurde statt gegeben: „Das hat noch niemand gemacht. So sind wir bisher die Einzigen und stolz darauf.“
„Für das komplette Equipment vom blaugelben Zelt bis hin zu den Bällen der Jongleure sorgt Manegentraum“, verspricht Ann Katrin Bichlmaier. Das Zelt wird auf dem Gelände des Fröndenberger Treffpunkt Windmühle aufgebaut. „Wir hatten schon zwei Mal das Vergnügen, die Künstler bei uns präsentieren zu können“, freut sich Ramona Jakobs-Reichert schon auf die Zusammenarbeit. Denn bisher waren die Auftritte der Artisten immer Höhepunkte der Windmühle-Veranstaltungen.
100 Kinder können sich „ausbilden“ lassen. Start ist am Dienstag, 29. März, um 10 Uhr. „Zeitgleich zu den Proben hat auch das Spielecafé geöffnet. Sollte mal jemand eine Pause brauchen“, sorgt der Treffpunkt vor. „Alles, was im Zirkus für eine besondere Atmosphäre sorgt, werden wir einstudieren“, verspricht die Zirkuschefin. Akrobatik, Feuerspucken, Jonglage, Seiltanzen und Hula Hoop wird am Ende dem Publikum vorgeführt. Sogar eine Tierdressur sorgt für Aufmerksamkeit: Pfautauben, die mit den gespreizten Schwanzfedern, stehen dann im Mittelpunkt. Schließlich noch die Attraktionen für die Jungs („Es gibt tatsächlich Männerlastige Angebote“, bestätigt Ann-Katrin Bichlmaier). Westernschau und Clownerie. „Auch da staunen unsere Teilnehmer immer wieder, selbst das ‚Lustig sein‘ wird nur durch viel Übung erreicht“, weiß der Profi. „In der Manege sieht alles immer so leicht und spielerisch aus. Doch steckt da meist eine Menge Arbeit dahinter.“
Mit einer 90-minütigen Zirkusshow der Profis startet das Projekt für die Teilnehmer. Danach steht Einstudieren auf dem Programm. Schließlich kommen die großen Minuten. Für Freitag, 1. April, 10.30 Uhr, ist die Generalprobe angesetzt. Der Partnerschaftskreis für Flüchtlinge verschenkt für das Programm 50 Freikarten an Flüchtlingsfamilien.
Und schließlich folgen die Galavorstellungen. Wieder Freitag, 1. April, diesmal 15 Uhr, startet das Zirkusprogramm der Extraklasse. 280 Plätze bietet das Zelt und jeder wird besetzt sein, ist sich Ann-Katrin Bichlmaier: „Das war bisher immer so.“ Natürlich ist das so, schließlich wartet eine atemberaubende Show, die alle Zuschauer von den Sitzen reißen wird. Am Samstag, 2. April, 11 Uhr, beginnt dann die zweite Galavorstellung
Karten für diese Events sind am 30. und 31. März, jeweils von 10 bis 14 Uhr, im Treffpunkt Windmühle zu bekommen.
Unterstützt wird dieses Mitmach-Projekt durch den Förderverein des AWo-Familienzentrums „Auf dem Mühlenberg“. Kooperationspartner sind außerdem die evangelische Kita „Oase“, die OGS der Gemeinschaftsgrundschule sowie das Kinder- und Jugendbüro für Fröndenberg.
Der Verwaltung der Stadt galt der Dank der Zirkuschefin: „Hier werden die bürokratischen Hürden so gering wie möglich gehalten. Vorschriften müssen natürlich eingehalten werden. Aber in Fröndenberg läuft es reibungslos.“
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