Keiner soll dran vorbei kommen

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Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe versprach Norbert Muczka (re.) seine Ideen und Ausarbeitungen der Politik vorzustellen.
Fröndenberg/Ruhr: Bahnhofstraße | „Wenn Fröndenberg im Bewusstsein der 100.000 Radfahrer, die auf dem RuhrtalRadweg jährlich fahren, wahrgenommen werden will, dann muss ein markanter Anlaufpunkt her.“
Norbert Muczka, selbst 25 Jahre in der Verwaltung der Ruhrstadt tätig, liegt seine Stadt am Herzen. Auch wenn er in Unna wohnt, wie er betont.
Deshalb hat er ein Modell geschaffen, wie eine auffällige Touristen-Information gestaltet werden kann. Sein Werk wurde nun Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe überreicht, der diesen Bürgerantrag jetzt entgegen nahm.
„Wer die Idee des Tourismus in Fröndenberg ernst nimmt, sollte eine zentrale Information schaffen, die gut erreichbar ist“, hat sich Norbert Muczka seine Gedanken gemacht .
Nach mühevoller Kleinarbeit überreichte er nun sein Modell sowie Berechnungen und Baupläne Bürgermeister Friedrich- Wilhelm Rebbe.
Durchdacht bis in winzige Details präsentierte der ehemalige Verwaltungsmitarbeiter seine Ideen.
„Mir geht es darum, eine architektonisch attraktive und kostengünstig zu erstellende Möglichkeit aufzuzeigen, die das zarte „Pflänzchen“ Tourismus hier einen Schritt weiter bringt“, beschreibt Norbert Muczka seine Motivation. Und betont, dass er diese Arbeit allein als Privatmann durchführt. Keinesfalls als Pressesprecher des Förderverein Kulturzentrum.
Als Standort hat er sich den Platz ausgesucht, der kaum zu übersehen ist. Die Radfahrer kommen durch die Bismarckstraße genau auf die nordöstliche Ecke des Rathauses II zu. Die Glasarchitektur wirkt einladend und verleitet geradezu, hier einen Halt einzulegen. Durch besondere bautechnische Maßnahmen auf dem Vorplatz, entsprechende Pflasterung, Ruhrbänke, Fahrradständer und eventuell ein kleiner Springbrunnen, lädt der Komplex zum „Hinfahren“ und Verweilen ein.
Insgesamt wäre in dem rund 60 Quadratmeter großem Anbau, der mit einem Durchbruch mit dem Hauptgebäude verbunden sein könnte, ein Empfangstresen, eine Sitzecke und eine Infozone zu installieren. Der Einbau von Toiletten ist möglich. Ein barrierefreier Zugang muss nach vorgegebenen Kriterien gewährleistet sein. Und ist nach diesen Entwürfen auch gegeben.
Muczka hat schon einmal den Bleistift in die Hand genommen und durchgerechnet. Der Wintergarten mit Montage läge bei 105.000 Euro. Dazu die externen Kosten von rund 20.000 Euro sowie der Vorplatz noch einmal grob geschätzt bei 25.000 Euro. Macht unter dem Strich 150.000 Euro.
Bürgermeister Rebbe war von den Ausführungen begeistert und sieht Perspektiven. Den Blick von der Bismarckstraße direkt auf den „Wintergarten“ fand er wichtig.
Der Bürgerantrag wird im März oder April erstmals beraten. Aber selbst bei positiver Beurteilung könnte das Projekt erst in den Haushalt 2014 eingestellt werden.
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1 Kommentar
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Dr. Malgorzata Hartwich aus Menden (Sauerland) | 25.02.2013 | 00:00  
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