Einführungskurs für Sterbebegleitung beendet

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Teilnehmer des Kurses mit der Kursleiterin Irmgard Häussermann (2. von re; sitzend)
Den letzten Lebensabschnitt nicht allein verbringen zu müssen, das wünschen sich die meisten Menschen. Oftmals ist es für die Angehörigen Hilfe und Unterstützung in der Begleitung ihres sterbenden Verwandten, wenn der Hospizkreis ihnen zur Seite steht. Es geht nicht nur darum am Bett des Sterbenden zu sitzen und ihm die Hand zu halten. Zu einer sinnvollen Sterbebegleitung gehört noch mehr. Einen ersten Einblick darüber bot der Hospizkreis Menden den Kursteilnehmern an. Acht am Thema interessierte Menschen (6 Frauen und 2 Männer) hatten dieses Angebot angenommen und den Kurs erfolgreich beendet. Kursleiterin war Irmgard Häussermann (Trauerbegleiterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie), die in 60 Unterrichtseinheiten, d.h. an zwei Wochenenden und sechs Abenden, die Gruppe der acht behutsam und einfühlsam in die Themen Sterben, Tod und Trauer eingeführt hat. Wer ehrenamtlicher Sterbebegleiter werden will, muss diesen Einführungskurs absolviert haben. Dieser Kurs ist aber auch hilfreich für Menschen, die im privaten Bereich einen Sterbenden begleiten möchten. Besonders erfreulich für den Hospizkreis ist es, dass sich bis jetzt schon drei Teilnehmer des Kurses bereit erklärt haben in die Sterbebegleitung einzusteigen. Sie dürfen sich darauf verlassen, dass sie in ihrem Ehrenamt nicht allein gelassen werden. Regelmäßige Supervisionen (Gesprächskreis unter fachlicher Leitung) sind Hilfe und geben Sicherheit in dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Dazu kommen regelmäßige Fortbildungen zum Thema Sterben, Tod und Trauer.
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