Posaunenchor Frömern fällt über Ebersberg her

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Am vergangenen Wochenende vom 10. – 12.10.2014 begab sich der ev. Posaunenchor Frömern wieder einmal auf große Fahrt, um im Rahmen eines Probenwochenendes am Repertoire zu feilen, die Instrumente auf Hochglanz zu polieren und sich auf die bevorstehende Adventszeit vorzubereiten. Diesmal ging die Reise ins Matthias-Claudius-Haus nach Ebersberg bei Meschede. Aus taktischen Gründen hatten sich die Bläserinnen und Bläser für eine Ferien- und Tagungsstätte der Diakonie entschieden, denn ihnen ist bei allem Stolz auf ihre Gemeinschaft durchaus bewusst, dass der Schall von über 20 Blasinstrumenten, der mit etwa 100 dB knapp unter dem Lärmpegel eines startenden Düsenjets liegt, nur dann zu ertragen ist, wenn man, wovon bei einem Haus in kirchlicher Trägerschaft auszugehen ist, von christlicher Nächstenliebe erfüllt ist. Mit von der Partie waren neben den Partnerinnen und Partnern der Chormitglieder erstmalig auch drei der erst im letzten Jahr ausgebildeten Bläserinnen, die aufgeregt wie Pennälerinnen vor der ersten Klassenfahrt in Ebersberg einliefen und über das gesamte Wochenende hinweg unter Beweis stellten, dass man mit dem nötigen Ehrgeiz und Durchhaltevermögen selbst in relativ kurzer Zeit ein Blasinstrument erlernen kann. Fraglos werden die Debütantinnen bei den bevorstehenden Auftritten in der Adventszeit wie auf dem Adventsbasar im Schmallenbachhaus, auf den Weihnachtsmärkten in Fröndenberg und Ostbüren, den Laternenumzügen in Unna und Ostbüren, dem Konzert mit dem Kirchenchor in der Johanneskirche in Frömern am 3. Adventssonntag und im Rahmen der Gottesdienste an Weihnachten und zum Jahresabschluss bereits von unschätzbarem Wert für den Posaunenchor sein. Und zur Not, so Chorleiter Gerald Herrmann schmunzelnd, könne man als Neuling das ein oder andere Stück ja auch lautlos spielen. Natürlich wurde das Wochenende nicht ausschließlich für Proben genutzt. Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Wanderungen in die nähere Umgebung zum Aussichtsturm Loermecke und zur Burgruine in Ebersberg, die diesem Namen nach einem kurzen Ständchen des Chores nun erst recht gerecht wird, bereicherten die Gemeinschaftsfahrt ebenso wie die geselligen Abende am prasselnden Kaminfeuer.

Jochen Meisel
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