Weihnachtsfeier der "Skatfreunde Fröndenberg" 2012 im Saalbau Schulte

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Am Samstag trafen sich die Aktiven des Skatvereins „Skatfreunde Fröndenberg“ mit ihren vermeintlich „besseren“ Hälften, um die traditionelle Weihnachtsfeier, nebst Ehrung der Jahresbesten, im „Saalbau Schulte“ zu genießen.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Wolfgang Müller, ließ dieser noch einmal das vergangene Spieljahr Revue passieren. Brigitte Kern und Reinhard Midasch wurden jeweils Vize-Meister der Verbandsgruppe Sauerland bei der Vorrunde der Deutschen Einzelmeisterschaft. Midasch war de facto schon Meister, verlor sein letztes Spiel mehr als unglücklich und musste somit mit dem 2. Platz vorlieb nehmen. Des Weiteren qualifizierten sich Ingo Stephan, Ludger Brömmeling, Michael Manz und Frank Klotz für die Zwischenrunde der Deutschen Einzelmeisterschaft. Letztendlich blieb es F. Klotz vorbehalten, die Endrunde in Ulm zu erreichen, ebenso zog er mit seinem Partner Olaf Schroer, dem mehrfachen Fröndenberger Stadtmeister, in die Tandem- Endrunde ein.
Die 1. Mannschaft der Skatfreunde, die in folgender Besetzung in der 2. Bundesliga spielt (W. Müller, I. Stephan, L. Brömmeling, M. Manz und Ralf Stierstorfer) belegte Platz 5 in der Abschlusstabelle. Allerdings schafften es die Kartenprofis bei der Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften ihr Können mit Platz 21 unter Beweis zu stellen, nachdem sie im Jahr 2011 sogar 4. wurden. Das nennt man Nachhaltigkeit! Die 2. Mannschaft (R. Midasch, O. Schroer, F. Klotz und die eingesprungen Spieler Wolfgang Wilms, Erich Hirrich, W. Müller, Manfred Gebauer und Thomas Brömmeling) peilten den Aufstieg in die Regionalliga an und hatten bis zum letzten Spieltag auch den Spitzenplatz inne, am Ende war ihnen das nötige Kartenglück nicht hold und sie fielen auf den undankbaren 3. Platz zurück.
Nun war es am 2. Vorsitzenden R. Midasch die Pokalsieger auszuzeichnen. Zwanzig Spieler hatten die 11 Pflicht-Pokalserien gespielt und waren gespannt welchen Rang sie belegten. 8. wurde M. „Aida“ Gebauer, 7. R. „Shiloh“ Midasch, 6. H.-W. „Motombo“ Brodrecht, 5. Rainer „cerdo de la suerte“ Schenk, 4. Klaus Dejoks, 3. I. Stephan, 2. O. Schroer und Pokalsieger W. Müller. F. Klotz, der das Feld das gesamte Jahr angeführt hatte, konnte krankheitsbedingt die letzte Serie nicht mehr absolvieren und fiel somit aus der Wertung.
Nun hieß es erst einmal an die Nahrungsaufnahme zu denken, wobei die griechischen Spezialitäten der Familie Nicolaou auf hungrige „Mäuler“ trafen, die kein Erbarmen kannten. Nach der sichtbaren Bauchzunahme der Anwesenden nahm der Präses W. Müller die Ehrungen in der Vereinsmeisterschaft vor. Von 32 Spielern konnten 16 ihr Pflichtseriensoll erfüllen. In die Top Ten schafften es folgende Spieler. 10. M. Gebauer, 9. Damen-Bundesligaspielerin Andrea Czaika, 8. Franz-Peter Gerlach, 7. R. Midasch, 6. O. Schroer, 5. M. Manz, 4. W. Müller. Auf das Treppchen schafften es L. „Rosier“ Brömmeling, R. Schenk und als neuer Vereinsmeister Ingo Stephan, der diesem Traum schon seit Jahrzehnten nachhing. Mit leicht verschleiertem Blick nahm er den Pokal entgegen. „Da ist das Ding“, murmelte er immer wieder.
Als nächstes wartete eine Tombola mit attraktiven Preisen auf die Anwesenden, wobei Kassiererin A. Czaika und R. Midasch zwischen den Tischen mäanderten und hofften, dass die Vorweihnachtszeit dazu beitragen möge, die Herzen und Brieftaschen der Gesättigten leichter zu öffnen. Mancher Igel wurde unter schweren Bedenken von den Geldbörsen gelöst, doch Czaikas Mona Lisa-Lächeln und ein gestrenger Blick des Herrn sorgten für positive Reize.
Abende, bzw. Nächte können sehr kurz sein, dies wurde von den Skatfreunden in den folgenden Stunden eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Die Mitglieder des Vereins spielen im neuen Jahr an neuer Wirkungsstätte, da der Saalbau am 22. Dezember seine Pforten schließt, wurde der Markgrafen als neues Vereinslokal auserkoren. Spielabend bleibt weiterhin der Freitag, Beginn: 19.30. Interessierte und Nachwuchsspieler sind immer gern gesehen, denn es gibt nicht nur „Profis“ in den Reihen der Skatfreunde, und selbst bei ihnen hat sich schon häufiger eine Blitzverkalkung während des Spiels eingestellt, so dass Calgon in den Pausen verabreicht wurde. Also keine Angst, Spaß und Geselligkeit besitzen einen großen Stellenwert in diesem Verein.
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