Barock und Klassik im Sonntagskonzert

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Bernhard Forck hat nicht nur die Leitung des Konzertes, er spielt auch die Violine. (Foto: NPW)
Gelsenkirchen: Musiktheater im Revier |

Am Sonntag, 16. November, um 18 Uhr steht eine weitere Ausgabe der Sonntagskonzertreihe im Kleinen Haus des Musiktheaters im Revier am Kennedyplatz auf der Agenda.

Alte Musik und doch zeitlos

Die Neue Philharmonie Westfalen interpretiert unter der Leitung des Berliner Barock-Spezialisten Bernhard Forck Werke von Georg Friedrich Händel, Giuseppe Domenico Scarlatti, Johann Sebastian Bach und Joseph Haydn.
Forck, Konzertmeister des renommierten Alte-Musik-Ensemble „Akademie für Alte Musik Berlin“, wird die Orchestermitglieder im Rahmen der Probenarbeit intensiv mit den Aspekten der historischen Aufführungspraxis konfrontieren und dabei im Rahmen eines Workshops grundlegende Techniken erarbeiten.
Er brachte zwei Giganten des Barock hervor: Bach und Händel, jeder auf seine Weise einzigartig. In Sachsen wurden Bach und Händel nur wenige Kilometer voneinander entfernt geboren und sind sich trotzdem nie begegnet - das wohl bedauernswerteste Versäumnis der Musikgeschichte.

Zwei Giganten des Barocks

Gut 80 Jahre später wollte sich Haydn an Händel messen lassen: In England hörte er Händels Oratorien und schrieb daraufhin „Die Schöpfung“. Und in seiner Sinfonie Nr. 70 blickt er auf urbarocke Formen zurück: Die ernste dreistimmige Fuge des Finales zeigt, wie genau er die alten Meister studiert hatte.
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