Bezirksbürgermeister Detlev Preuß begrüßt polnische Gäste im Hans-Sachs-Haus

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Bezirksbürgermeister Detlev Preuß und die polnische Deutsch-Lehrerin Jolanta Sajdak
Gelsenkirchen: Berufskolleg für Technik und Gestaltung |

Schüleraustausch am Berufskolleg für Technik und Gestaltung (BTG) Gelsenkirchen

Bezirksbürgermeister Preuß begrüßte Jolanta Sajdak, Dorota Szymik und ihre Schüler. Er lobte die lebhaften Kontakte der Stadt Gelsenkirchen zur Stadt Swidnica (Schweidnitz). Denn bereits zum vierten Mal waren im November polnische Berufsschüler zu Gast am BTG.

Organisator Christoph Hense: "Internationale Berufsausbildung zeigt den Schülern, dass man über die Grenzen einer Stadt oder eines Landes hinaus schauen muss. Einen Arbeitsplatz findet man heutzutage nicht immer vor der Haustür. Deutsche und polnische Schüler erkennen die Notwendigkeit von Fremdsprachenkenntnissen beim Small-Talk über Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitgestaltung und bei Besichtigungen. Ein Highlight des Programms ist das Übungsbergwerk in Recklinghausen. Ruhrgebietsgeschichte und Technik wird so greifbar erlebt." Schulleiter Volker Kleebaum ist begeistert von der Sprachbegabung der Gastschüler: "Sie sprechen neben Englisch auch Deutsch."


Christoph Hense, Elektrotechnik-Lehrer am BTG, führte im September an der Berufsschule Swidnica ein gemeinsames Projekt aller Schüler durch: Das Erstellen einer Platine, auf die LEDs aufgelötet werden, ist Teil der Ausbildung am BTG. Denn Controller in einer Spielekonsole basieren auf dieser Technik.

Die polnischen Gäste besuchten am BTG den Unterricht verschiedener Klassen. In Polen gibt es keine duale Berufsausbildung, also Trennung von betrieblicher Ausbildung und Berufsschulunterricht.

Ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm stand auf dem Plan. Der Besuch der „Jugendkirche“ Tabgha sowie der Gelsenkirchener Kirche „Gleis X“ in Gelsenkirchen-Neustadt ist Christoph Hense besonders wichtig. Als „gestandener“ Pfadfinder organisiert er auch privat in einer Gelsenkirchener katholischen Gemeinde Erlebnispädagogik, die Jugendlichen Teamfähigkeit abverlangt, aber auch Vertrauen. Denn im Leben gilt oft: „Keiner schafft es allein.“

Zenobia Rahmfeld (BTG-Lehrerin im Ruhestand) begleitete die Gruppe gern als Dolmetscherin. Sie war die ursprüngliche Intitiatorin des Austauschprogramms und freut sich über dessen Weiterführung: „Europäische Kultur-Unterschiede lassen sich bei Jugendlichen auf den ersten Blick nicht mehr feststellen, da die Gewohnheiten der Internet-Jugend natürlich international geprägt sind. Trotzdem ist so ein Austausch immer wieder erlebnisreich. Er vermittelt Eindrücke vom wirklichen Leben in Gelsenkirchen.“
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