Claudia Lüke: Eine Ausstellung - Zwei Welten

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Peter Fengler, Uli Odenwald und Günter Menger von der Band Blood Club sorgten für die australischen Klänge. Sie haben schon häufiger das Video musikalisch untermalt und sind dann und wann zu Gast im Atelier Lüke an der Luitpoldstraße 50. Foto: Gerd Kaemper
 
Zur Ausstellung New York_Sydney von Claudia Lüke im Industrieclub gibt es ein Handout mit einem begleitenden Text von M.-Walter Erdmann.Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Industrieclub Friedrich Grillo |

Mystische Klänge wehten durch den alt-ehrwürdigen Industrieclub an der Zeppelinallee als die Wirtschaftsinitiative Gelsenkirchen zur Eröffnung der Ausstellung „New York _ Sydney“ der Gelsenkirchener Künstlerin Claudia Lüke eingeladen hatte. Dabei untermalten die Klänge einen Videoclip mit Bildern aus Australien.

Kunst made in Gelsenkirchen - bekannt in der Welt


Der Vorsitzende der Wirtschaftsinitiative, Roland Hundertmark, ließ es sich nicht nehmen, das bisherige Leben der Künstlerin Revue passieren zu lassen. Dabei setzte er sich auch ein wenig über ihre Wünsche hinweg und ließ ihre bisherigen Auszeichnungen nicht einfach weg.
Dadurch wurde den Anwesenden schnell deutlich, dass es sich hier zwar um eine waschechte Gelsenkirchenerin handelt, aber auch um eine, die sich in der Welt und das ist wörtlich zu nehmen, einen Namen gemacht hat. Da war die Rede natürlich von New York und Sydney, aber auch Peking, Luxemburg, Visby in Schweden oder Perugia in Italien. Und nun schließt sich Gelsenkirchen diesem Reigen an.

Viele Gäste als Zeichen der Anerkennung auch in der Heimat


„Was braucht ein Künstler mehr als Publikum?“ fragte die Künstlerin, die sich erfreut zeigte, dass sie an diesem tollen Ort in ihrer Heimatstadt und vor so vielen Gästen ihre Ausstellung eröffnen konnte. Bis es dazu kam, vergingen einige Monate von der ersten Kontaktaufnahme durch Dr. Christopher Schmitt, der seinerzeit noch Geschäftsführer der Arbeitgeberverbände in Gelsenkirchen und im Industrieclub ansässig war.

Per Videoclip nach New York


Damit die Gäste die Kunstwerke den Orten, mit denen sie im Einklang stehen, besser zuordnen konnten, ließ Claudia Lüke Bilder in Form von Videoclips sprechen. So zeigte sie Eindrücke von New York und ließ die New Yorker Dr. Simon Dhen und Nicholas Clericuzio zu Worte kommen, die sowohl über ihre Heimatstadt als auch über die Werke Lükes sprachen. Beeindruckend war, dass sich Clericuzio, der Werke der Gelsenkirchenerin bei sich hängen hat, davon sprach, wie sehr ihn diese Exponate verändert hätten.

Mystische Klänge zu den Bildern aus Australien


Die Künstlerin, die immer schon gern mit Musik zu ihren Werken gearbeitet hat und auch regelmäßig zu kleinen Konzerten im privaten Rahmen ihres Ateliers einlädt, war stolz darüber, dass ihre bildlichen Eindrücke von Australien untermalt wurden durch Didgeridoo- und Flutes-Klänge von Günter Menger, den Obertongesang von Peter Fengler und den Bass von UIi Odenwald, allesamt Mitglieder der Band Blood Club.
Die bewegten Bilder aus Australien präsentierten einen ebensolchen Kontrast zu den Eindrücken von New York, wie er auch in den Werken Lükes zu sehen ist. Herrschten in New York noch Blau- und Grautöne vor, war dort die Hektik einer Metropole fühlbar und hatte man den Eindruck, dass die Stadt nur noch in die Höhe wachsen kann, so bot sich Australien dar als unendliche menschenleere Weite.
Umgeben vom Wasser bietet das Land die unterschiedlichsten Landschaften von der Sandwüste bis zu Gebirgen und von Steppen zu ganzen Wäldern mit Mammutbäumen. Straßen ziehen sich wie am Lineal gezogen durch die menschenleere Landschaft und plötzlich befindet man sich auf einem Parkplatz für Roadtrains, Sattelaufliegern mit bis zu vier „Anhängern“.

Bewegte Bilder verhelfen zum besseren Blick auf die Kunst


Und vor dem Opernhaus der australischen Metropole trifft die Künstlerin in ihrem Videoclip auf ein Stück Heimat: Möwen, wie wir sie selbst aus unseren Gefilden kennen. Dazu die Klänge der urzeitlichen Instrumente und Gesänge bewirkte die Präsentation bei den Zuschauern den ein oder anderen Gänsehauteffekt. Beim anschließenden Rundgang durch die Ausstellung nahmen die Besucher diese Eindrücke mit und konnten Lükes Sichtweise auf New York und den australischen Kontinent intensiv auf sich wirken lassen.
In vielen Gesprächen erläuterte die Künstlerin auch gern die einzelnen Werke und freute sich über das große Interesse der Besucher.

Zur Besichtigung bitte vorher anmelden!


Die Ausstellung ist bis zum 15. September im Industrieclub Friedrich Grillo an der Zeppelinallee 51 zu sehen. Besuche sind möglich nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter Telefon 9450440.
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