Consol Theater im Juni

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Die Leiden des jungen Werther trafen sowohl zur Zeit als Goethes Stück erschien als auch heute noch den Nerv der Zeit. (Foto: Pedro Malinowski)

Der Juni im Consol Theater, Bismarckstraße 240, beginnt mit „Die Leiden des jungen Werther“ von Joachim Meyerhoff, nach dem Roman von Johann Wolfgang von Goethe. Der Roman galt sofort nach Erscheinen als literarische Sensation, selten hat ein Werk so den Nerv seiner Zeit, den Nerv der Jugend aller Zeiten getroffen.

Die Bearbeitung durch Joachim Meyerhoff ist mit großem Feingefühl erarbeitet und wird sowohl der literarischen Vorlage als auch den Anforderungen des Theaters gerecht und zeigt, wie aktuell dieser Text heute noch ist. Die Termine sind Sonntag, 5. Juni, um 18 Uhr, Dienstag, 7. Juni, um 10.30 Uhr und Mittwoch, 8. Juni, um 10.30Uhr. Die Vorstellung ist für Personen ab 15 Jahren.
Darauf folgen „Random Scenes“, die Volxbühne am Consol Theater. Ob es nun um „Die Geschichte mit dem Hai“ geht, um Schwertkampf im fernen Osten oder um die Erfindung von Tütensuppen – die „Random Scenes“ spielen mit viel Charme und Energie Szenen, die die Welt noch nicht gesehen hat. Impro-Theater vom Feinsten. Die Vorstellung findet am Donnerstag, 9. Juni, um 19 Uhr statt.

Für jeden ist was dabei!


Unter dem Titel „Sternschnuppennacht“ führt die Theaterklasse der Regenbogenschule ein Theaterstück auf. In einer sommerlich warmen und klaren Nacht träumen vier Kinder die seltsamsten Träume. Geschichten, die sie gelesen haben, werden von den Kindern weiter geträumt und lebendig erlebt. So ist es möglich in einer einzigen Nacht zu Gast im Weltraum und bei Piraten zu sein, als Bankräuber festgenommen zu werden oder als armes Mädchen märchenhaft reich zu werden. Die Termine sind Freitag, 10. Juni, um 10 und 15 Uhr und Montag, 13. Juni, um 10 und 11.30 Uhr.

Weiter geht es mit „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“. Die neunjährige Lisa hat es nicht leicht in ihrem Leben: Die Eltern haben ihre Arbeit und ihren Lebensmut verloren und sitzen nur noch auf dem Sofa, in der Schule wird sie gemobbt, auf dem Spielplatz geärgert, keiner scheint sie zu verstehen und noch nicht einmal ein Hund möchte freiwillig mit ihr zusammen sein. Sie ist so einsam, dass sie manchmal gar nicht weiß, ob sie wirklich existiert. Da landet Walter auf der Wiese hinterm Haus, ein Tourist von einem anderen Planeten, der gar nicht verstehen kann, warum die Menschen sich das Leben so schwer machen und der für alle Probleme scheinbar einen Lösungsvorschlag parat hat.Termine für die Vorstellung sind Sonntag, 12. Juni, um 16 Uhr, und Montag, 13. Juni, um 10.30 Uhr. Die Veranstaltung ist ab 9 Jahren freigegeben.

Jung trifft Alt


Mit WILDwest startet die Seniorentheatersaison. Den Startschuss liefern „Die glorreichen Sechs“. Sechs nicht mehr ganz junge Menschen aus Bonn und Bielefeld erinnern die Zeit ihrer nicht eben einfachen Kindheit. Im Spiel mit dem Mythos vom wilden Westen machen sie Mut, sich den Gefahren des Lebens zu stellen und zeigen augenzwinkernd, dass es immer einen Ort und eine Zeit gibt, den eigenen Traum zu leben. Die Termine sind Donnerstag, 16. Juni um 17.30 Uhr und Freitag, 17. Juni, um 10.30 Uhr.
Bei „Zuhause ist‘s doch am Schönsten“ spielen Senioren für dementiell veränderte Menschen im Evangelischen Seniorenstift Gelsenkirchen, Husemannstraße 104, am Freitag, 17. Juni um 16 Uhr.
Unter dem Titel „Unbekanntes Land“ findet ein Gastspiel der Go.old, die Seniorcompany Gudrun Wegener, statt. Veränderungen im Leben lassen die einen verzagen, resignieren, sich dagegen wehren, während andere lustvoll auf diesen Zug aufspringen und freudig in ein unbekanntes Land aufbrechen. Älterwerden ist eine dieser Veränderungen, die uns widerfährt – unwiderruflich und ganz ohne unser Zutun – aber wie kann die Kunst des Älterwerdens und Altseins gemeistert werden? In ihrem dritten Tanztheaterstück unternimmt Go.old, die Seniorcompany Gudrun Wegener, eine ebenso achtsame wie rasante Entdeckungsreise in dies Silberland voller Licht und Schatten, auf der sich Humor und die Freude an schrägen Lösungen als gute Wegbegleiter erweisen. Der Termin ist am Freitag, 17. Juni, um 19.30 Uhr.

Bei „Proberaum Leben“ trifft Jung auf Alt. ie verhandeln miteinander Themen wie Vergessen, Schuld, Sexualität, Liebe und Sterben. Themen des Alters? Themen der Jugend? Themen des Lebens! Gemeinsames Ziel ist die Inszenierung eines Stücks. Der Termin ist Samstag, 18. Juni, 19.30 Uhr.
„Es bleibt genug Leben“ ist ein Abend über Leben und Sterben mit den Senioren der Volxbühne des Consol Theater. Termin ist Sonntag, 19. Juni, um 10.30 Uhr.
In „Katzelmacher“ thematisiert die Regisseurin Marlin de Haan zu was der Einzelne durch Gruppendynamik und Mobbing, aber auch durch die gesellschaftlichen Umstände, fähig sein kann. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 19. Juni, um 17 Uhr, statt.

"Sommernachtstraum" neu interpretiert


Unter „Ein Sommernachtstraum“ übertragen die Consol Teens die darin behandelten Themen auf ihre eigene Jugend und ihr eigenes Leben. Termine sind Donnerstag, 23. Juni um 19.00 Uhr, Sonntag, 26. Juni um 19 Uhr und Montag, 27. Juni um 9.30 Uhr.
„Extraschicht“, das ist die lange Nacht der Industriekultur auf Consol. Neben „Doppelbock und Dampfmaschine“ verleiht das Büro für Projektionen den alten Gebäuden der ehemaligen Zeche mit großformatigen Videoprojektionen ein neues Gesicht. Parallel findet auf dem Quartiersplatz ein nächtliches „Bubble-Soccer-Turnier“ von Schalke und/in kooperation mit BangBang Gelsen statt. Der Termin findet am Samstag, 25. Juni, von 18 bis 2 Uhr statt und ist nicht nur was für Nachtschwärmer.
Den Abschluss im Juni bilden die Consol kids maximal mit „Schatzsuche“. Ein Krimi, der aus den Ideen der teilnehmenden Kinder entstand. Die Termine sind Sonntag, 26. Juni um 15 Uhr, Montag, 27. Juni um 11 Uhr und Dienstag, 28. Juni. um 11 Uhr. Die Leiden des jungen Werther trafen sowohl zur Zeit als Goethes Stück erschien als auch heute noch den Nerv der Zeit.Foto: Pedro Malinowski
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