Das Ehrenamt mal ganz künstlerisch

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Karina Wronka und Beate Rafalski von der Ehrenamtsagentur Gelsenkirchen freuten sich über die Kunstwerke, die die Schüler der Jahrgangsstufe 9 des Schalker Gymnasiums unter Anleitung der Künstlerin und Lehrerin Claudia Lüke im Kunstunterricht umgesetzt hatten. Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Hauptstraße |

Was bedeutet und bewirkt Ehrenamt für die Stadt Gelsenkirchen? Dieser Frage gingen Schüler der 9. Jahrgangsstufe des Schalker Gymnasiums nach und setzten ihre Erkenntnisse in kleine Kunstwerke um.

Künstlerisch auf den Spuren des Ehrenamtes


Im Unterricht mit Künstlerin und Lehrerin Claudia Lüke entwickelten die Schüler verschiedene Ansätze des Themas Ehrenamt, gingen der Frage nach, was eigentlich Ehrenamt ist und auch inwieweit das Ehrenamt ihr Leben beeinflusst.
So entstanden verschiedene kreative Ansätze, die die Schüler in ihren Arbeiten „bildlich“ umsetzten. Derzeit sind diese Gedanken in der Glasvitrine am Anfang der Hauptstraße von der Straße Alter Markt aus zu sehen. Allerdings nur noch bis Sonntag, 10. Juli, dann muss die Vitrine geräumt werden.
Das gedankliche Fundament liefern die Arbeiten der Schüler Leon Rieber und Arian Dauti sowie Anna Golembiewski. Hier geht es um das Prinzip Ehrenamt als „Spende von Zeit“ und um die Idee des „Zeit füreinander“ in den verschiedensten Bereichen.

Jugendliche und Ehrenamt - Wo gibt es Berührungspunkte?


Diese recht abstrakte Vorstellung wird durch die weiteren Arbeiten konkretisiert. Wo bin ich als Jugendlicher betroffen von Ehrenamt?
Sport ist z.B. für sie ein wichtiges Erfahrungsfeld. Ob Karate, Boxen, Tennis, Fußball oder Tanzen. Die meisten dieser Freizeitaktivitäten sind abhängig von ehrenamtlichen Trainern und Jugendleitern in den Sportvereinen. So wurden diese Aktivitäten in ihrer Vielfalt von den Jugendlichen in Form von Plastiken dargestellt.
„Das Kunstprojekt sollte dazu anregen, sich mit dem Thema Ehrenamt auseinanderzusetzen und sich möglicherweise selbst einem Ehrenamt zuzuwenden“, erklärt die Geschäftsführerin der Ehrenamtsagentur Gelsenkirchen, Beate Rafalski.

Die letzte Kunstausstellung in der Virtrine


Leider war dieses die letzte "Kunst-Ausstellung" in der Virtrine. Denn demnächst wird die ELE den Glaskasten wieder für ihre Zwecke nutzen. Sportlich betätigen sich die meisten Schüler und wissen jetzt auch, dass ihre Übungsleiter in der Regel Ehrenamtler sind. Fotos: Gerd Kaemper Diese Figuren boxen gerade, andere tanzten oder kickten.
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