Das Ende der Arbeit oder: Für wen arbeiten wir eigentlich?

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5.100 Stellen wird Siemens in Deutschland abbauen, weltweit sogar 13.100. Die Bundesagentur für Arbeit will ihre eigenen Reihen um 17.000 Mitarbeiter lichten. Das sind nur zwei “Konzerne”. Die Arbeit der abhängigen Beschäftigung ist einfach vorbei. Und das muss sich die Politik eingestehen. Wir BürgerInnen haben die Aufgabe, entsprechend unsere Politik zu fordern. Aus diesem Grunde möchte ich auf ein Buch, das zeitlos zu sein scheint, hinweisen. Wiki schreibt über das Ende der Arbeit und Jeremy Rifkin: “So zeigt er anhand weltweiter Wirtschaftsdaten mit detaillierten Beispielen auf, dass sich diese Entwicklung in der Zukunft fortsetzen werde. Rifkin stellte in Aussicht, dass bis 2010 nur noch 12 % der Weltbevölkerung in der Produktion arbeiteten; bis 2020 sollen es nur noch 2 % der Weltbevölkerung sein." Es wird Zeit für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. 500 Jahre drüber reden ist genug. Nun ist die Gesellschaft dran, es umzusetzen. Emanzipieren wir uns!

Jeremy Rifkin greift ein Thema auf, das mich sehr beschäftigt. Es geht um unsere Kultur und unser Bewusstsein darüber was dieses Menschsein überhaupt ist. In unserer westlichen Kultur sind wir erzogen worden, nach Normen zu leben: Kindergarten, Schule, heiraten, Beruf, an die Rente denken, etc. Es ist schwer, sich aus diesen Konventionen zu befreien. Aber was ist der Mensch wirklich? Da kommt meine These, die wahrscheinlich schnell zu beweisen wäre, ins Spiel: Der Mensch ist nicht dazu geeignet FÜR jemanden zu arbeiten. Der Mensch ist dazu da, sich selbst ernähren zu können und zu vermehren. Die jetzige (Arbeits-)Kultur ist widersinnig in Bezug zu unserem eigentlichen Sein. Die Zahlen der psychisch Erkrankten könnten ein Beweis sein. Fragen wir uns doch im Einzelnen, was unsere Bedürfnisse sind. Will man sich diese Frage ehrlich beantworten, kann dies der Anfang eines neuen und freieren Lebens sein. Und die Empathie ergibt sich aus dem eigenen Glücklichsein.

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