Der neue Kinderstadtführer „Kinder entdecken Gelsenkirchen“ ist da!

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Vorstellung des Kinderstadtführers „Kinder entdecken Gelsenkirchen“ mit Autor Michael Godau, Ideengeberin Elisabeth Ellinghaus vom Bündnis für Familien, Oberbürgermeister Frank Baranowski und Geschäftsführer von VIVAWEST Ralf Giesen.

Endlich ist der Kinderstadtführer „Kinder entdecken Gelsenkirchen“ erhältlich. Nach fast drei Jahren intensiver Arbeit sind nun 10.000 Exemplare kostenlos für unsere Kleinen verfügbar.

Zum 10-jährigen Geburtstag des Bündnisses für Familien können sich nicht nur deren Gründer und Vetreter freuen, sondern ganz besonders die Kinder unserer Stadt. Denn anlässlich des 10-jährigen Bestehens beschenkt die Stadt Gelsenkirchen die kleinen Bürger mit dem neuen Kinderstadtführer.

Ganze 10.000 Exemplare werden ab jetzt kostenlos in Bürgerzentren, in Tourist-Informationen und im Hans-Sachs-Haus erhältlich sein.

Oberbürgermeister Frank Baranowski war selbst überrascht, was er in Gelsenkirchen alles noch nicht kennt: „Ich wusste zum Beispiel nicht, was ein Tigerschnegel ist. Das ist eine Schnecke, die gepunktet ist wie ein Tiger.“

Die Natur ist aber nur ein Thema des Kinderstadtführers. Weitere Schwerpunkte sind die kulturellen Angebote für Kinder sowie die Spiel- und Freizeitmöglichkeiten. Aber auch die Geschichte Gelsenkirchens und die Wirtschaft, die durch den Bergbau geprägt ist, kommen in „Kinder entdecken Gelsenkirchen“ nicht zu kurz. Innerhalb dieser fünf Themengebiete stellt das Buch fünf verschiedene Entdeckungstouren vor.

Diese Tipps und Touren können nicht nur Kinder für sich nutzen, um endlich mal wieder auf eigene Faust ihre Stadt und Umwelt zu erkunden. Auch Eltern und Pädagogen können den Kinderstadtführer für sich nutzen, um den ein oder anderen Ausflug zu entdecken.

„Wer weiß denn heute noch was Katzengold ist?“
Elisabeth Ellinghaus, Leiterin einer Kita und Ideengeberin fürs Buch

Wie ihr die Idee zum Buch gekommen ist, erzählte Elisabeth Ellinghaus vom Bündnis für Familien und Leiterin der Kita an der Hugo Straße kurz und knapp: „So viele Bürger und Eltern haben immer gefragt, was Gelsenkirchen denn für Kinder zu bieten hat.“ Und das ist für die gebürtige Gelsenkirchener ganz klar, denn sie liebe ihre Stadt und so sei ihr die Idee zum Buch gekommen. „Wer weiß denn heute noch von den Kindern was Katzengold ist und dass man damit malen kann?“, wirft Elisabeth Ellinghaus zudem in den Raum. Diese und viele weitere Antworten gibt der Kinderstadtführer unter anderem.

Dabei ist der Kinderstadtführer vom Konzept her kein klassischer Kinderführer. „Er ist insofern besonders, als dass die Ideen aus verschiedenen Persepektiven entstanden sind“, erzählt der Autor Michael Godau. Zunächst war das Bündnis für Familien an den Ideengebungen beteiligt. Weiterhin natürlich Michael Godau selber. Er sitzt beispielsweise gerade auch an seiner Doktorarbeit, in der es darum geht, wie Kinder heute im Vergleich zu früher ihre Umwelt entdecken. Und zuletzt waren selbstverständlich auch Kinder am Projekt beteiligt. „Die Kinder haben mir Orte gezeigt, die sie besonders mögen und umgekehrt habe ich ihnen Sachen gezeigt, die sie noch nicht kannten. Da haben wir auch die ein oder anderen Pflanzen probiert, von denen die Kinder nicht wussten, dass sie sie problemlos essen können“, schildert der Naturpädagoge und Geograf.

„Es wurde nicht mit heißen Nadeln gestrickt.“
Michael Godau, Autor, Naturpädagoge und Geograf

Nicht zuletzt war für das Werk wohl auch entscheidend, dass der Kinderstadtführer mit Liebe und Zeit gemacht wurde. Oder wie Michael Godau sagte: „Das Buch wurde eben nicht mit heißen Nadeln gestrickt.“

Bei einer Neuauflage des Buches müsse wohl geschaut werden, wie es finanziert werden könne. Fest steht jedoch, dass der Kinderstadtführer „Kinder entdecken Gelsenkirchen“ dank zahlreicher Spenden unter anderem von VIVAWEST und der Stadt Gelsenkirchen in 10.000-facher Ausführung für Kinder und Erwachsene kostenfrei zur Verfügung steht.

Dank all der ideenreichen Menschen, dem Autor sowie der Grafikerin Nicole Cub ist ein leicht handhabbares, informatives, kindergerechtes Buch entstanden, dass zudem noch optisch ansprechend ist.

Abschließend fügte Michael Godau noch hinzu: „Ich hoffe, dass der Kinderstadtführer zahlreich in Kitas und Schulen eingesetzt und für außerschulische Lernorte genutzt wird.“

Dessen sind wir uns sicher, also: „Auf, auf, liebe Kinder, schnappt Euch den neuen Kinderstadtführer und nichts wie raus vor die Tür!“
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