Der Schatz der Erinnerung

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Eine deutsche Gang, die Kindern aus der Nachbarschaft Geld abnimmt, eine türkische Gang, die den Spielplatz für sich selbst beansprucht und die Suche nach einem Schatz, den eine seltsame, alte Frau verlegt hat – das sind die Zutaten des Films „Der Schatz der Erinnerung“.

Das Filmprojekt wurde vom Quartiersfonds Schalke im Rahmen der Stadterneuerung Schalke, der Familienbildung der AWO Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop und vom Projekt Schalker Nachbarschaft unterstützt. Gemeinsam mit der Gelsenkirchener Firma „Quest Media & Entertainment Services“ drehten Schalker Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 13 Jahren (mit und ohne Migrationshintergrund und Flüchtlingskinder) einen spannenden und lehrreichen Film, der jetzt Premiere feiert am Montag, 8. Mai, um 17 Uhr im AWO-Begegnungszentrum, Grenzstraße 47 in Gelsenkirchen-Schalke.

Die Geschichte

Der Film zeigt die Geschichte eines Jungen namens Michael und seiner Freunde, die mal mit der deutschen und mal mit der türkischen Gang in ihrer Nachbarschaft in Schwierigkeiten geraten. Eine Tages sehen sie Oma Gitti, die seltsamerweise in einem Kleidercontainer herumwühlt und Kleidung aus der AWO-Fundgrube mitnimmt. Bei einem Besuch im AWO-Seniorenzentrum um die Ecke erzählt sie Michael und seinen Freunden, dass sie einen Schatz verlegt hat. Sofort begeben sich die Kinder auf Suche und werden dabei von beiden Gangs beobachtet, die ihnen den geheimnisvollen Schatz abnehmen wollen. Wer wird den Schatz zuerst finden? Und wird es das sein, was sich die Kinder erhoffen – Geld oder Gold? Oder ist es doch etwas ganz anderes – etwas, das ihrer aller Leben verändern wird?

Der Projekt-Ablauf

Die Dreharbeiten fanden in den Osterferien 2017 statt. Der Film spielt an verschiedenen Orten rund um das AWO-Begegnungszentrum in Gelsenkirchen-Schalke. Zusätzliche Unterstützung erhielten die Darsteller und Filmcrew von der AWO-Fundgrube und dem AWO-Seniorenzentrum an der Grenzstraße. Hier standen die Kinder sowohl mit Mitarbeitern der Fundgrube als auch mit Bewohnern des Seniorenzentrums vor der Kamera und hatten sehr viel Spaß beim gemeinsamen Dreh.
Bei der Planung und beim Filmdreh lernten sich die Kinder und Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturen näher kennen und es entstanden viele neue Freundschaften. Die Teilnehmer halfen sich gegenseitig beim Textlernen und Schauspielern, waren stets hochmotiviert und konzentriert bei den einzelnen Szenen und entwickelten mehr Selbstbewusstsein beim Spiel vor der Kamera.
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