Exklusiver Jazz auf dem Nordsternturm

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Arbeiten zusammen für ein unvergessliches Jazzkonzert-Erlebnis (v.l.): Susanne Pohlen von PublicJazz, Bernd Zimmermann von nrwjazz und Dr. Marie Mense. (Foto: Gerd Kaemper)
Gelsenkirchen: Nordsternturm |

Ein wahrlich extravagantes Erlebnis können Jazz-Fans und solche, die es noch werden möchten, erleben: Exquisite Jazz-Duos spielen in luftiger Höhe auf dem Nordsternturm und sorgen so für das wahrscheinlich außergewöhnlichste Klangerlebnis dieses Herbstes.



Unter dem Titel „FineArtJazz“ bringen nrwjazz und Vivawest in Kooperation mit Publicjazz an drei Terminen exquisiten Jazz mit einer außergewöhnlichen Location zusammen. „Orte einer Stadt in anderer Weise zum Klingen zu bringen, sie neu wahrzunehmen und zu ergründen, das ist das Anliegen der Jazzreihe „FineArtJazz auf dem Nordsternturm“ in Gelsenkirchen“, erklärt Bernd Zimmermann, Geschäftsführer des Vereins nrwjazz, das Konzept hinter der Konzertreihe.

Wo könnte dieses Konzept besser aufgehen als in 80 Metern Höhe? Schließlich sehen die meisten Menschen rauchige Kellerbars vor sich, wenn sie an Jazz denken. „Wir haben alle Künstler gefragt, ob sie auch schwindelfrei sind“, grinst Zimmermann und erklärt, dass die Band auf der Aussichtsplattform nur durch Glas von der wunderschönen - aber tiefen - Aussicht getrennt sind.

Exklusives, außergewöhnliches Konzerterlebnis

Nur 50 Plätze wird es pro Konzert geben. „Die Location ist sehr klein, mehr ist leider nicht drin“, bedauert Dr. Marie Mense von Vivawest. Deshalb wird auch dringend empfohlen, die Karten im Vorverkauf zu kaufen. Der Preis pro Karte liegt bei gerade mal 15 Euro (zu erhalten über www.publicjazz.de/nordsternturm.html). Besucher der Konzertreihe „FineArtJazz“ haben vor dem jeweiligen Konzert bereits ab 17 Uhr Gelegenheit, die aktuelle Videokunstausstellung „Schichtwechsel“ sowie die Panoramaterrasse kostenfrei zu erkunden. Die Konzerte beginnen um jeweils 19 Uhr.

Experimentell und außergewöhnlich

Doch wer bespielt eigentlich wann den ungewöhnlichen Konzertort? Am 20.September wird das Dortmunder Duo „Sub.vision“ mit dem Projekt „About Aphrodite“ diese Jazzreihe eröffnen. „Sie machen sehr chillige und groovige Lounge-Musik“, versucht Zimmermann den Stil des Duos zu erklären und fügt hinzu: „Sie sind beide sehr talentiert, Hans Wanning ist ein brillianter Pianist und seine Frau Gilda Razani spielt neben dem Saxophon und der Querflöte auch das Theremin, ein sehr außergewöhnliches Instrument, das Star Trek Fans ein Begriff sein wird“, erläutert Zimmermann.

Am 4. Oktober folgt „Lottchen“ mit einem Pre-Release Konzert ihrer neuen CD „Traveling Birds“. Das Duo, bestehend aus einer Belgierin und einer Schweizerin, sorgen für eine spannende Mischung. Vor allem, weil man eine Kombination aus Vibraphon und Gesang selten zu hören bekommt.

Die Reihe am 12. Oktober abschließen wird das Duo Martina Gassmann und Frank Wingold. Das Ehepaar bietet eine interessante Mischung: Wingold ist selbst Dozent an der Musikhochschule in Osnabrück und spielt eine sehr Blues-lastige Gitarre, während Gassmann, die eine klassische Gesangsaubildung hat, mit einer sehr starken Stimme punktet.

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