Flucht mal anders

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Auf dem roten Teppich fanden sich zur Premiere neben den Darstellern und am Film Beteiligten auch die Repräsentanten der Awo ein, die neben dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und den KollegInnen der Awo-Integrationsagentur das Filmprojekt unterstützten. (Foto: Kurt Gritzan)

Stellen Sie sich vor: Deutsche flüchten unter großen persönlichen Gefahren vor Krieg und Gewalt in ein fremdes Land und versuchen, in einer sehr fremden Kultur zurecht zu kommen...

In ihrem neuesten Filmprojekt „A Walk in the Dark - die Hoffnung auf eine bessere Zukunft“ dreht die Awo-Jugendgruppe „Think forward – create future“ den Spieß um und zeigt mit einer spannenden Geschichte, wie hart es ist, sein Land zu verlassen und woanders ganz neu anzufangen.
Der Film ist eine Gemeinschaftsproduktion der Awo Jugendgruppe und Geflüchteten (Familien, Jugendliche) sowie Darstellern unterschiedlicher Altersgruppen aus Deutschland.

Es soll deutlich werden, dass die Menschen, die ihre Heimat wegen Krieg, Hunger und Perspektivlosigkeit verlassen, dies weder gerne noch freiwillig tun. Die Idee zum Kinofilm basiert auf der Dokumentation „Mein Leben, Dein Leben, Leben!“ der Awo Jugendgruppe aus dem Vorjahr mit persönlichen, teilweise dramatischen (Flucht-) Geschichten einiger Darsteller.
Ein Film über die Frage, wohin man gehört, nachdem man durch Krieg und Gewalt sein Zuhause und alles verloren hat, was einem normal erschien: Der Kinofilm macht das menschliche Leid deutlich, aber auch die persönliche Zerrissenheit und zeigt, dass man manchmal die Chance ergreifen muss, ein neues Leben zu beginnen. Erzählt werden die Geschichten von Menschen, die mitten in einen Konflikt geraten sind. Menschen, die ihre Heimat nie verlassen wollten, aber dann doch Entscheidungen treffen müssen, die ihr Leben verändern werden und die sich auf den Weg machen, einen neuen Ort zu finden, den sie „Zuhause“ nennen können.

Der Kinofilm soll aufrütteln und zum Umdenken bewegen. Dabei geht es den Mitwirkenden um ein Reflektieren der eigenen Einstellung, den möglichen Abbau unbedachter Vorurteile.
Eine besondere Qualität des Projektes entsteht durch die Multikulturalität des Filmteams: Jugendliche aus mehreren Nationen und Geflüchtete haben gemeinschaftlich am Entstehungsprozess des Filmes mitgewirkt.

Kostenlose Ausleihe der DVD ist möglich

Die DVD zum Film kann bei Carolin Plöger kostenlos ausgeliehen werden. Sie eignet sich für Einzelpersonen, aber auch für Institutionen wie Schulen oder Jugendeinrichtungen. Neben dem Spielfilm enthält die DVD eine selbstproduzierte Dokumentation und ein Making-of. Achtung: Der Film ist für Zuschauer ab 14 Jahren geeignet!
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