Geordnete Unruhe als Lebens-Motto

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„Geordnete Unruhe“ ist erhältlich in der Buchhandlung Junius oder bei Wolfgang Sternkopf (w.sternkopf@gelsennet.de) sowie über die ISBN 978-3-9815547-4-8. (Foto: Sternkopf)
Gelsenkirchen: atelier jrs |

Der Gelsenkirchener Künstler Wolfgang Sternkopf ist ein wahrer Tausendsassa. Nicht nur, dass er neben seiner künstlerischen Laufbahn auch als Dozent, Herausgeber, Coach und Autor arbeitet, nein auch in der Wahl seiner Materialien und künstlerischen Erzeugnisse ist er breit aufgestellt.

Sternkopf ist einer von den Künstlern, die immer wieder für Überraschungen sorgen. Mal singt er im Roncalli-Zirkuszelt, mal zieht er los und animiert Demenzkranke zu künstlerischen Aktionen und dann wieder stellt er bereits mit etwas über 60 seine Biografie vor.

Aus Abwesenheit wird Geordnete Unruhe



Letztere liegt nun im zweiten Teil vor, nachdem der erste bereits im vergangenen Jahr unter dem Titel „Anwesende Abwesenheit ...2012“ erschien, lautet der Titel des zweiten Teils nun „Geordnete Unruhe“, von der Wolfgang Sternkopf selbst sagt, dass sie sich seit rund 30 Jahren als Arbeitstitel durch seine Werke zieht.
Auf 88 Seiten kann der geneigte Leser oder Betrachter einen Querschnitt durch die Schaffensphasen des Gelsenkircheners aus den Jahren 1969 bis 2013 darin wieder finden. Dabei handelt es sich um Objekte, Zeichnungen und Grafiken. Sternkopf bedient sich verschiedenster Materialien von Metall über Acryl und Holz bis zu Pappe und vom Tuschestift bis hin zu Kreide, wobei diese nicht zum Zeichnen benutzt wird, sondern als grafisches Element seiner Arbeiten.
Ergänzt wird der Band durch begleitende Texte aus der Feder bekannter Gelsenkirchener aber auch anderer Wegbegleiter des Künstlers, wie Peter Rose, Jörg Loskill, Nelly Rudin,Anja Herzberg, Bernd Aulich, Renate Quecke und viele andere mehr.

Der Künstler hat noch „Wünsche“

Auch Wolfgang Sternkopf kommt darin zu Wort und „betextet“ seine Grafiken oder Zeichnungen mit seinen eigenen Worten und Gedanken. So stößt man beim Lesen und Betrachten auf Sternkopfs „Wunsch...Wir müssen uns Zeit nehmen... für Feinheiten bei all den Grobheiten ums uns herum....Wir müssen uns Zeit nehmen.“

Beim Lesen ist das Auge des Betrachters gefragt

Diesen Wunsch sollte auch der Konsument von „Geordnete Unruhe“ sich nehmen und die einzelnen Bilder auf sich wirken lassen, ihnen die Gelegenheit geben, ihre Tiefe zu entwickeln im Auge des Betrachters.
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