Hinterm Tellerrand gehts weiter... Das Festival Freie Kultur

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Wer dieses Logo sieht, ist auf dem richtigen Weg zum Festival. Foto: Privat (Foto: Foto: Ulrich Penquitt)
 
„Drei alte Männer wollten nicht sterben“, hinter dem Titel, der im niederländischen Original von Suzanne van Lohuizen stammt, verbirgt sich die neue Trias Theater-Produktion, die im Rahmen des Festivals „Übern Tellerrand“ am Freitag (21.) um 12 Uhr Premiere in der Kaue, Wilhelminenstraße 174, feiert. Wiederholt wird das Stück am Sonntag (23.) an gleicher Stelle um 15 Uhr. Die Geschichte eignet sich für Kinder ab sieben Jahren. Es spielen Markus Kiefer, Ulrich Penquitt und Elmar Rasch. Foto: Trias Theater (Foto: Foto: Trias Theater)
Die Lebenswirklichkeit in Gelsenkirchen, die Menschen, die Orte und die Natur formen und bringen eine Einzigartigkeit zustande, die ihren Ausdruck im Tun der in dieser Stadt lebenden Künstler findet.

GE. Dieses Schaffen zu einem lebendigen Bild zu formen und es zu präsentieren, ist Sinn und Zweck des ersten Festival Freier Kultur in Gelsenkirchen. Mit den Lehren aus den Kulturhauptstadtsaktivitäten setzt dieses Festival auf Nachhaltigkeit und Gemeinsamkeit, auf gegenseitiges Bereichern und voneinander Lernen. Es ist ein Aufeinandertreffen von in Gelsenkirchen lebenden und arbeitenden Künstlern und dem Publikum.

Fünf Tage ist die Kaue in der Wilhelminenstraße 174 der Platz, Ausschnitte des eigenen Schaffens zu zeigen, neue Kooperationen einzugehen und spartenübergreifend zu arbeiten. Alle Sparten kommen mit ihren spezifischen Facetten zu Wort. Die Bereiche Tanz, Literatur, Theater, Musik, Bildende Kunst und Film präsentieren ihre Vielfalt von künstlerischen Arbeiten nicht nur dem Gelsenkirchener Publikum .
Der Festivalort ist von Heute (19.) ab 17 Uhr bis Sonntag (23.) um 24 Uhr geöffnet und bietet neben kulturellen und leiblichen Genüssen, auch Informationen und Anregungen zur Verbesserung des eigenen Tuns. Das Publikum( Kinder, Jugendliche und Erwachsene) kann viele Gelsenkirchener Künstler und ihre Kunst kennen lernen. Die Künstler können mit Kulturinteressierten und Kollegen ins Gespräch kommen und so neue Impulse bekommen.
Dieses Festival will über den Tellerrand gucken. Es soll eine Bestandsaufnahme sein, aber auch für die Zukunft Gedanken und Projekte entwickeln.
Am Samstag (22.) ab 18 Uhr bietet „Total recall – Internationales Festival des nacherzählten Films“ die Gelegenheit mitzumachen. Jeder hat es schon einmal getan, jedem ist es schon einmal passiert. Das Nacherzählen von Filmen ist eine weit verbreitete Kunst, die im Verborgenen blüht. Doch das wird jetzt anders: Total Recall, das Festival des nacherzählten Films, bietet jedem, ob Filmfreak, Soap-Fan, Gelegenheitskinogänger oder ausgewiesenem Cineasten, die Chance, im öffentlich ausgetragenen Wettkampf einen Film zu erzählen.
Das Publikum ist die Jury und entscheidet, wer die „Silberne Linde Gelsenkirchen 2011“ gewinnt. Bewerben Sie sich als Nacherzähler: Sie haben 10 Minuten Zeit, von Ihrem (Lieblings-)Film zu erzählen ohne Hilfsmittel zu benutzen. Jeder kann sich bewerben – einfach erinnern und erzählen.
„Lassen wir uns alle, Künstler und Publikum, von der Vielfältigkeit des Gezeigten überraschen und freuen wir uns auf eine intensive und bereichernde Zeit“, wünscht sich Organisator Ulrich Penquitt (Künstlerische Leitung/Trias Theater-Ruhr) in Kooperation mit: Prof. Dr. Helmut Hasenkox (emschertainement Gmbh), Dr. Volker Bandelow und Claudia Keuchel vom Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

Das Programm:
Donnerstag (20.):
10 Uhr: „Meins!“, Tanztheater für die Allerkleinsten, ein Stück des Consol Theaters für Kinder ab 2 Jahren.
12 Uhr: „The Story of Dance“, eine vergnügliche Reise durch die Welt des Tanzes von und mit Rolf Gildenast für Kinder/Jugendliche ab 12 Jahren.
15 Uhr: „Kulturberufe in Gelsenkirchen“, Vortrag von Prof. Dr. Helmut Hasenkox, Anmeldung erbeten an: helmut.hasenkox@emschertainment.de.
17 Uhr: „Die GEMA“, Einführung für Musiknutzer und -macher von Prof. Dr. Helmut Hasenkox, Anmeldung erbeten an: helmut.hasenkox@emschertainment.de .
20 Uhr: „Teufelsgespräche aus „Doktor Faustus“ von Thomas Mann, Lesung: André Wülfing Musik: Michael Gees. Der Chor der Seelen wird dargeboten vom experimentellen Amateurchor Zukunftsmusik.

Freitag (21.):
9 und 11 Uhr: „In 10 Tänzen um die Welt“, eine tänzerische Reise zu anderen Menschen und Kulturen von und mit Rolf Gildenast für junge Leute von fünf bis 12 Jahren.
12 Uhr: „Drei alte Männer wollten nicht sterben“, Markus Kiefer, Ulrich Penquitt und Elmar Rasch spielen unter der Regie von André Wülfing, Theaterstück des Trias-Theaters für Kinder ab sieben Jahren.
17 Uhr: „Machen Sie, dass Sie weiterkommen..“, Marketing für Künstler oder die Kunst, aus Interesse Verlangen werden zu lassen, Wolfgang Sternkopf, Anmeldung erbeten an: w.sternkopf@gelsennet.de.
20 Uhr: „Füße auf der Erde – Hände am Himmel“, Tanz zwischen Tradition und Innovation mit der Formation MiNT sowie diversen Volkstanzgruppen.

Samstag (22.):
11 Uhr: „Was hat die Musik uns zu sagen?“, Musik-Brunch und Podiumsdiskussion mit Musik von Mark Mefsut am Cello und Gabriella Karacsonyi am Klavier.
13 Uhr: „Weiter geh‘n“, Vorstellung des neuen Soloprogramms von und mit Mario Stork an Mikrofon und Klavier.
14 Uhr: Klezmer-Improvisationen von Yael & Norbert (Labatzki).
15 Uhr: Mörike-Lieder von Hugo Wolf, gesungen von Michael Dahmen zur Klavierbegleitung von Bernhard Stengel.
16 Uhr: Tyler Rigby präsentieren Musik (Indie und Pop).
16.30 Uhr: „Kulturförderung in Gelsenkirchen“, Vortrag von Claudia Keuchel vom Referat Kultur. Anmeldung erbeten an: claudia.keuchel@gelsenkirchen.de
18 Uhr: Total recall Internationales Festival des nacherzählten Films.
22 Uhr: „Aestate“, Audiovisual live performance.
23 Uhr: DJ Slim V sorgt für den Sound.

Sonntag (23.):
11 Uhr: „Theater Brunch“,
Katerfrühstück mit Musik und Lesung.
15 Uhr: „Drei alte Männer wollten nicht sterben“, siehe Freitag (21.) um 12 Uhr.
18 Uhr: Interaktiver Theaterabend mit Überraschungsgästen inszeniert von Kemal Demir, bekannt aus den verschiedenen Theaterpro-
jekten.
22 Uhr: Abschlussparty mit „Die Marvins“.
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