isola della speranza

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Zera (Katharina Kleinekemper ) und Nuri (Alexander Welp) hoffen anfangs darauf, dass ihnen Azmi (ganz links, Andrè Wülfing) helfen möchte, doch ihre Hoffnung wird zerschlagen. (Foto: Ralf Nattermann)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Neuanfang“ des Deutsch-Türkischen Freundeskreis, der „flora“, des Kommunalen Integrationszentrums Gelsenkirchen und weiterer Partner zeigt das Trias Theater-Ruhr am Samstag, 1. April, um 20 Uhr in der „flora“ das Theaterstück „isola della speranza“.

Das Stück stammt aus der Feder von Ulrich Penquitt, der auch Regie führt. Und auf der Bühne spielen André Wülfing, Alexander Welp, Katharina Kleinekemper und Klaus Köster.
„isola della speranza“, das ist die „Insel der Hoffnung“, auf der sich ein Flüchtlingscamp befindet und nicht alle Flüchtlinge denken wie das Paar Nuri und Zera nur an die Weiterreise zu einem friedlichen, angstfreien Ort.
Nuri ist vor der Gewalt in seinem Heimatland Syrien geflohen und stellt sich damit gegen den Willen seiner Eltern, die Mitglieder der PKK sind und ganz in dem Kampf um Unabhängigkeit und gegen den IS aufgehen. Sein Onkel ist der PKK-Führer Öcalan.

Sie werden von Azmi begleitet, der für sie die Weiterfahrt per Bus organisiert. Aber Azmi ist eine undurchsichtige Gestalt. Er erzählt Geschichten und bietet im Camp nicht nur Mitfahrgelegenheiten und Zigaretten an. Das bringt Nuri auf den Verdacht, dass Azmi nicht nur der Fluchtbegleiter ist, sondern etwas im Schilde führt. Die Situation spitzt sich zu, weil der in Aussicht gestellte Bus nicht kommt und Azmi beginnt Zera auszufragen.
Durch ein Telefonat mit seiner Mutter erhält Nuri Gewissheit: Azmi, oder wie immer er heißt, ist Mitglied von Assads Geheimdienst. Als Azmi enttarnt wird, stürzt er sich mit dem Messer auf Nuri. Im Laufe des Kampfes landet das Messer in den Händen von Zera, die ihren Mann schützen will und es Azmi in den Rücken sticht.
Der Bus ist da und der Kapitän (Klaus Köster) drängt zur Eile. Nuri zerrt Zera zum Bus und sie verlassen die „isola della speranza“ und fahren einer ungewissen, aber auch hoffnungsfrohen Zukunft entgegen.

Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 12 Euro, Karten gibt es im Vorverkauf in der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus. Infos und Reservierungen sind möglich über die „flora“ unter Telefon 169 – 9105, www.die-flora-gelsenkirchen.de.
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