Jugend erOPERt das Musiktheater im Revier

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Auf gute Zusammenarbeit (v.l.): Ludger Fischer, Lehrer und Koordinator der musikalischen Arbeit an der Gesamtschule Horst, Sabine Christea, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gesamtschule Horst, Schulleiter Rolf Steinwede, MiR-Generalintendant Michael Schulz, sowie die Theaterpädagoginnen des MiR, Sandra Wildgrube und Katja Fischer.
Gelsenkirchen: Musiktheater im Revier |

Auch in dieser Saison bietet das Musiktheater im Revier wieder ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm an, um junge Menschen für Kultur zu begeistern. Partnerschule ist dabei die Gesamtschule Horst, die im Jahre 2006 die erste Partnerschule des MiR war.

Der Kontakt zwischen dem MiR und seiner ersten Partnerschule war in den vergangenen Jahren nie ganz eingeschlafen. „Wir haben weiterhin viele Veranstaltungen und einzelne Workshops besucht“, erklärt Ludger Fischer, Lehrer und Koordinator der musikalischen Arbeit an der Gesamtschule Horst.

„Unser Ziel ist es, dass jeder unserer Schüler in seiner Laufbahn mindestens einmal im MiR war“, bekräftigt Rolf Steinwede, Schulleiter der Gesamtschule Horst das gesteckte Ziel, „Wir wollen den Jugendlichen die Hemmschwelle nehmen, sie Kultur genießen lehren. Denn Kultur ist ein wichtiger Teil von Bildung und wir wissen aus Erfahrung, dass unsere Schüler Spaß an ihr haben, sobald das Elitäre Image einmal in ihren Köpfen aufgebrochen wurde.“

Die Partnerschule des MiR 2013/14

Auch das Kollegium war schnell überzeugt von dem Projekt „Partnerschule“: Die Lehrerschaft stimmte einstimmig dafür nachdem die MiR-Theaterpädagoginnen Sandra Wildgrube und Katja Fischer ihnen das Konzept erklärten. „Wir müssen zwar auch investieren, zirka 8,50 Euro pro Schüler, doch wir bekommen dadurch viel geboten“, begeistert sich Schulleiter Steinwede und berichtet, dass die Eltern und deren Förderverein maßgeblich an der Finanzierung beteiligt waren.

Zu den Vorteilen der Partnerschule (die unter anderem auch eine MINT-Klasse hat, sowie ein ausgeprägtes Sportprofil, und Europaschule ist) gehören Workshops für das Kollegium, damit die Themen fächerübergreifend gelehrt werden, Vor- sowie Nachbesprechungen der gesehenen Stücke und viele Blicke hinter die Kulissen, was besonders die an der Schule befindliche Bühnentechnik-AG freut.

Große Freude zeigten die Theaterpädagoginnen darüber, dass im 12. Jahrgang der Schule ein Q1-Kurs „MiR“ angeboten wird. „Wir haben damit einen Kurs geschaffen, der völlig frei vom vorgegebenen Curriculum ist“, zeigt sich Ludger Fischer stolz.

Kinder- und Jugendprogramm offen für alle

Doch auch für Kinder und Jugendliche, die nicht auf die Gesamtschule Horst gehen, bietet das MiR wieder einiges in dieser Spielzeit. Auf einem großen, doppelseitigen Plakatprospekt (erhältlich im Musiktheater). Neben vielen Sondervorstellungen und -aufführungen können interessierte Kinder in Workshops Theaterluft schnuppern.

Bewährte Projekte wie „MuT in der Kita“, „Hör MiR zu!“ oder „Interesse wecken - Kultur entdecken“ führen bereits die Jungen die fantastische Welt des Theaters ein. „Wir suchen für die Schultheatertage, die wir in Kooperation mit dem Consol Theater organisieren, noch Schulen“, ruft Katja Fischer auf. „Wir freuen uns auch immer über Grundschulen!“ ergänzt ihre Kollegin Wildgrube. Doch auch weiterführende Schulen sind aufgerufen, von dem umfangreichen Programm des MiR Gebrauch zu machen - wie zum Beispiel beim Tanzprojekt „move!“.

Weitere Infos hier

Weiteres zum Kinder- und Jugendprogramm des MiR in der Spielzeit 2013/14 erhalten Sie unter www.musiktheater-im-revier.de/Kinder-Jugend/.
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