Offene Türen im Hans-Sachs-Haus

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Noch kurz vor der Eröffnung musste Oberbürgermeister Frank Baranowski für den Fotografen in einer Baustelle posieren. Das soll am Samstag, 31. August, entgültig Geschichte sein. Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Hans-Sachs-Haus |

Das neue Hans-Sachs-Haus ist da. Man kann, man muss sagen: endlich. Nach über zehn Jahren steht das Haus wieder den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung und die Verwaltung kehrt in einen modernen Neubau zurück.

Das Haus hat den Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchenern in dieser langen Zeit gefehlt, als Veranstaltungsraum, als Verwaltungsgebäude als Ort der Demokratie.
Das Hans-Sachs-Haus war nie ein ruhiges oder gar verschlossenes Haus, sondern im Gegenteil über viele Jahrzehnte ein besonders lebendiges Haus, Sitz von Rat und Verwaltung und Zentrum des öffentlichen Lebens in Gelsenkirchen. Zahllose Erinnerungen an schöne und denkwürdige Momente hängen an diesem Haus.

Aus alt mach neu war nicht einfach

Aus dem baufälligen alten Hans-Sachs-Haus das neue Hans-Sachs-Haus zu machen, das war eine schwierige, verwickelte und teilweise sogar dramatische Geschichte. Die Geschichte einer verunglückten Sanierung, explodierender Kosten, eines drohenden Totalabrisses. Aber auch die Geschichte einer engagierten Bürgerschaft, die sich mit viel Leidenschaft für ihr Hans-Sachs-Haus einsetzte.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Als ich im September 2005 die Reißleine gezogen und dem Rat vorgeschlagen habe, die immer teurer werdende Sanierung zu stoppen, standen wir vor einer völlig verfahrenen Situation. Es ist uns am Ende mit vielen Schwierigkeiten gelungen, aus dem alten Verfahren auszusteigen und mit einem Neuanfang das Projekt zu einem wie ich finde überzeugendem Ergebnis zu bringen.“

Rückblickend ist Frank Baranowski überzeugt, dass sich dieser Einsatz gelohnt hat: „Wir haben nun eines der sehenswertesten Rathäuser im Ruhrgebiet. Ein Haus, das sich architektonisch auf der Höhe der Zeit befindet, aber auch den Geist der klassischen Moderne, des alten Hans-Sachs-Hauses, bewahrt. Und wir können festhalten, dass wir wieder ein Rathaus im Herzen der Gelsenkirchener City haben, das keiner Investmentgesellschaft gehört, sondern uns allen, den Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchenern!“
All das wird sich konkret bemerkbar machen. Über 300 Arbeitsplätze kommen in die Gelsenkirchener Innenstadt, die Vitalität unseres südlichen Zentrums wird nochmals deutlich zunehmen - und die lokale Demokratie wird sich wieder stärker vor den Augen der städtischen Öffentlichkeit abspielen.
Frank Baranowski: „Das neue Hans-Sachs-Haus soll und wird, da bin ich mir sicher, ein attraktives Zentrum der Stadtgesellschaft sein, ein offenes Haus für alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener. Und zwar von Beginn an.“

Das Programm

Samstag:

13 Uhr: Die Gelsenkirchener Gesichter
13.15 Uhr: Begrüßung durch Oberbürgermeister Frank Baranowski
14 Uhr: Gespräche mit Architekten & Zeitzeugen
14.30 Uhr: Hasseler Dance Sensation
15.30 Uhr: Gelsenkirchen-Quiz (Alfred-Fischer-Platz)
16 Uhr: Rockorchester Ruhrgebeat
18 Uhr: Ziehung Gewinnspielsieger
18.15 Uhr: Musikalischer Ausklang

Sonntag:

11 Uhr: Knappenchor Bergwerk Consolidation
12 Uhr: Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
13 Uhr: Gelsenkirchen-Quiz
13.30 Uhr: Schalker Jugendorchester
14 Uhr: Spaß mit den Clowns Beppo & Luna (Alfred-Fischer-Platz)
14.30 Uhr: Junger Chor Beckhausen
15 Uhr: Kinderdisco (Alfred-Fischer-Platz)
15.30 Uhr: Gelsenkirchen-Quiz
16 Uhr: Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
16.30 Uhr: Ziehung Gewinnspielsieger
16.45 Uhr: Musikalischer Ausklang

Hinweis: Programmänderungen vorbehalten.

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