"Ostfriesenfluch"

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Im letzten März las Klaus-Peter Wolf noch aus Ostfriesentod und damit dem elften Fall von Ann Kathrin Klaasen. Wenn er im Sommer wieder nach Gelsenkirchen kommt, dann hat er den zweiten Fall seiner neuen Figur Dr. Bernhard Sommerfeldt im Gepäck, was der Spannung mit Sicherheit nicht schaden wird. Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Kleines Haus, MiR |

Es wird mal wieder Zeit für das Morden in Norden. Denn der neue Ostfriesenkrimi von Klaus-Peter Wolf hat für Krimi-Freunde im Frühjahr einfach schon Tradition und der Meister lässt seine Fans nicht hängen. Nun ist er da: Der zwölfte Fall für Ann Kathrin Klaasen von Klaus-Peter Wolf.

Und auch wenn der in Gelsenkirchen gebürtige Autor in diesem Jahr zur Abwechslung mal erst im Sommer zur Lesung in seine alte Heimatstadt kommt, so ist seit letzter Woche der zwölfte Fall der Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen auf dem Markt und vermutlich ist es wieder einmal nur eine Frage von Tagen bis Klaus-Peter Wolf die Bestsellerliste stürmt.
„Ostfriesenfluch“ nimmt die Leser mal wieder mit an die deutsche Nordseeküste. Der Killer schlägt genau dort zu, wo die Menschen aus dem Ruhrgebiet gern Urlaub machen: Norddeich, Carolinensiel, Harlesiel und viele andere wohlbekannte Orte inklusive der Insel Wangeroge auf der Ann Kathrins ehemaliger Chef, Ubbo Heide, lebt.
Auch die bekannten Protagonisten sind mit von der Partie. Das reicht von den Kollegen bei der Polizeidienststelle Aurich mit dem neue Chef Martin Büscher, Hauptkommissar Frank Weller, Komissarin Sylvia Hoppe, Pressesprecherin Rieke Gersema, die Psychologin Elke Sommer und natürlich nicht zu vergessen: Rupert, bis zu den Freunden, wie dem inzwischen legendären Maurer Peter Grendel, den Eheleuten Tapper vom Café ten Cate und dem Journalisten Holger Bloem, der in diesem Fall sogar die Polizei tatkräftig unterstützt.
In ihrem zwölften Fall wird Ann Kathrin Klaasen nicht nur seelisch, sondern auch dienstlich deutlich stärker als gewohnt von ihrem Kollegen und Ehemann Frank Weller unterstützt, denn die beiden bilden ein Team und selbst die „Alleingänge“ der Kommissarin werden von Weller begleitet, was für diese nicht immer ganz einfach ist. Denn natürlich begibt sich die Hauptkommissarin wieder in Gefahr. Aber das Paar erlebt auch, zumindest für den Leser, Augenblicke, die zum Schmunzeln anregen und damit ein wenig die Nerven beruhigen, was gar nicht schlecht ist.
Beim Lesen kommt schon ein kleiner Verdacht auf den Täter auf, aber der gerät durch geschickt gelegte verwirrende Hinweise auch wieder in den Hintergrund, so dass der Krimi spannend bis zum bitteren Ende bleibt.
Und eins sei an dieser Stelle verraten: Der Killer entführt verheiratete Frauen und Mütter und hält sie gefangen. Damit sie ihm nicht entwischen, schreckt er auch nicht vor Morden zurück und davon gibt es einige in diesem zwölften Ostfriesenkrimi aus der Feder von Klaus-Peter Wolf.
Aber besser, Sie lesen selbst und erleben den Horror, dem die entführten Frauen und auch die Kripo-Beamten ausgesetzt sind, die sie retten wollen. Da kann einem beim Lesen schon mal der Atem stocken... 
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