Tag der Architektur

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Die Parkour-Anlage im Carl-Mosterts-Park wurde 2016 offiziell eröffnet. (Foto: Gerd Kaemper)

Genau 326 Bauwerke aller Art, Quartiere, Gärten und Parks in 140 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens werden am 24. und 25. Juni für Besucher geöffnet sein. Am „Tag der Architektur“ sind Architekturfans und Bau-Interessierte eingeladen, sich von Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern die neuen oder erneuerten Bauten persönlich vor Ort vorstellen zu lassen.



Der Print-Katalog, in dem alle 326 Objekte in Wort und Bild vorgestellt werden, kann ab sofort kostenlos bei der Architektenkammer NRW bestellt werden (tda@aknw.de). Alle Bauwerke finden sich mit sämtlichen Informationen und Besichtigungszeiten auch in einer Datenbank unter www.aknw.de sowie in einer bundesweiten App zum Tag der Architektur.

Unter dem bundesweiten Motto „Architektur schafft Lebensqualität!“ soll der Tag der Architektur 2017 auch in Nordrhein-Westfalen wieder das größte Architekturfestival des Jahres werden. Bis zu 40.000 Besucher machten sich in den vergangenen Jahren jeweils am letzten Juni-Wochenende auf den Weg, um neue und erneuerte Architektur hautnah zu erleben und sich über aktuelle Trends beim Bauen und Wohnen zu informieren. „Architektur beeinflusst unser Leben und unsere Lebensqualität jeden Tag“, erläutert Ernst Uhing, der Präsident der Architektenkammer NRW. „Am Tag der Architektur stellen Architekten und Stadtplaner ihre Ideen und Konzepte am gebauten Beispiel vor und laden Bürger zum Gespräch ein.“

„Architektur schafft Lebensqualität!“

„Viele der gezeigten Bauwerke belegen, dass eine hohe Architekturqualität unsere Städte und Gemeinden aufwertet und im Idealfall eine identitätsstiftende Wirkung haben kann“, unterstreicht Kammerpräsident Ernst Uhing.
Die Architektenkammer NRW bietet allen Interessierten am „Tag der Architektur“ die ganze Palette aktueller Planungsleistungen an: Neue und erneuerte Bauwerke sowie Objekte der Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung sind vor Ort und hautnah erlebbar. Der besondere Reiz des Tags der Architektur liegt für viele Besucher darin, dass ihnen auch viele Gebäude offenstehen, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind – das gilt für private Wohnhäuser ebenso wie für viele Büro- und Wirtschaftsbauwerke.
Der Tag der Architektur spiegelt stets auch gesellschaftliche Entwicklungen wider. Besondere Beachtung erfahren gegenwärtig Objekte, die sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels befassen: Wie kann man auch im Alter noch in den eigenen vier Wänden leben? Barrierefreiheit, gute Infrastruktur, dezentrale Pflegeangebote, lebendige Nachbarschaften lauten hier die Stichworte, zu denen man am Tag der Architektur zahlreiche Beispiele besuchen können wird. Das schließt auch gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte mit ein.

Auch die Frage der energetischen Optimierung bestehender Gebäude stellt sich angesichts steigender Energiekosten und zunehmender gesetzlicher Vorgaben für viele Eigentümer und Bauherren mit wachsender Dringlichkeit. Architekten zeigen mit vielen Beispielen, wie Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung von Gebäuden zu vertretbaren Kosten umgesetzt werden können.
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