Gabriela Swoboda, ihre Mitarbeiterin Eva Schindowski, Chris Seidler, Leiterin der Opera School, und Andreas Auffenberg , freischaffender Künstler und Bühnenbildner, strahlen um die Wette bei der Vorstellung ihres Programms für die „Kubus-Kultur-Tage“ im Tanz Kubus, Tannenbergstraße 4. Ein Festival des Tanzens soll es werden, doch auch der Gesang soll dabei nicht zu kurz kommen.
Umrahmt wird das Programm mit Vorstellungen des Jugend-Tanz-Theaters: unter dem Gesamttitel „Peter und der Wolf“ wird nicht nur das klassisch-moderne Ballett mit selbigem Namen aufgeführt, sondern auch die Ballettmusik der Oper „Undine“ vertanzt, die Coming-of-Age-Geschichte einer Tänzerin in „C.A.P.“ („Childhood, Adult, Profession“) erzählt, und ein „Potpourri“an modernem und Jazz-Tanz geboten. Der Großteil des Ensembles gehört zu den Jugend- und Erwachsenengruppen der Balletschule von Gabriela Swoboda, doch auch die „Beruforientierungsgruppe“, in der junge Talente ab acht Jahren gefördert werden, ist dabei.
Vorstellungen finden am Samstag, 23. Juni (19 Uhr), Sonntag, 24. Juni (15 Uhr), Samstag, 30. Juni (19 Uhr) und Sonntag, 1. Juli (15 Uhr) statt.
Kontrastprogramm bietet der freischaffende Künstler Andreas Auffenberg am Montag, 25. Juni, 19.30 Uhr. Er singt von der Liebe und all ihren Formen in seiner durch Swing und Chanson geprägten Show „Herz-Flitter“. „Es wird eine Achterbahnfahrt: manchmal witzig-komisch, manchmal anrührend“ erklärt Auffenberg sein Programm.
„Operatalent“ gibt den Besuchern am Freitag, 29. Juni (18 Uhr) im Rahmen einer öffentlichen Probe Einblick in die Arbeit der Opera School. Die Opera School (www.operaschool.de) bietet eine ganzheitliche Bühnenausbildung für junge Talente und Interessierte, bei der nicht nur Gesang, sondern auch Schauspiel und Tanz ein Teil der Ausbildung sind.
Neben der Leiterin, Chris Seidler, coacht auch Eva Schindowski die Kinder und Jugendlichen. Unterstützt werden sie von Rezo Tschchikwischwili, begnadeter Akteur des Ensembles Schauspiel Essen. Auch er wird mit von der Partie sein am 29. Juni, genau wie zwei der Preisträgerinnen von „Jugend musiziert“: Lara Behling (Musical) und Sophie Schwerthöfer (Mezzo-Sopranistin).
In „Klangwelten“ kann am Samstag, 30. Juni ab 14 Uhr die Welt des Qui Gong erlebt werden; Klangtherapeutin Claudia Swoboda und Qui Gong Lehrerin Waltraut Kobisch bieten einen dreistündigen Kursus zur ganzheitlichen Erholung. Anmeldung ist unter 02 08 / 75 77 52 1 erforderlich, die Kursgebühr beträgt 20 Euro.
Bei dieser Veranstaltung darf natürlich auch die tänzerische Größe Rolf Gildenast, ehemals Tänzer am MiR, nicht fehlen: „Streng genommen war die Veranstaltungsreihe seine Idee,“ erzählt Swoboda. Am Montag, 25. Juni, geht es (wie könnte es anders sein?) um die schönste Nebensache der Welt: „Tanz mit dem EM-Ball“ ist ein Abend mit dem über Fußball und Pantomime zum Tanz gelangten Künstler, der viel Humor verspricht. Katren sind für 2,50 Euro erhältlich.
„Tanzend um die Welt“: Am Dienstag, 26. Juni, erklärt und demonstriert Rolf Gildenast um 18 Uhr die Geschichte des Tanzes und den Platz des Tanzes in der Geschichte. Kostenpunkt: vier Euro. Poetisch geht es dann am Mittwoch, 27. Juni (19.30 Uhr), bei „Mein Schatten diene als Spiegel“ zu, einem Wandertanzstück, dessen Kernelement William Shakespeares „Richard III“ bildet. Der Eintritt kostet 15 Euro (ermäßigt 10 Euro).
Da der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, ist auch Gildenasts Tochter, Alma, mit einer Performance mit dabei. Die ausgebildete Musicaldarstellerin, die ihre ersten tänzerischen Schritte bei Gabriela Swoboda unternahm, kommt am Donnerstag, 28. Juni (19.30 Uhr) mit „Der Wahnsinn in Concert“, einem spielerischen Liederabend, in den Tanz Kubus.
Karten und weitere Informationen zu allen Veranstaltungen sind direkt bei der Tanzschule erhältlich, unter 30 79 2, info@tanzkubus.de oder an der Abendkasse.
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