Vortrag über Tenholt

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Die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323, lädt am Mittwoch, 24. Februar, um 19 Uhr zu einem Vortrag von Ortwin-Bickhove-Swiderski ein. Im Mittelpunkt steht Wilhelm Tenholt, Chef der Gestapo-Leitstelle Recklinghausen-Gelsenkirchen. Die Recklinghäuser Leitstelle der Geheimen Staatspolizei zählte zu den brutalsten Verhörorten in Westfalen. Der frühere Kriminalrat Wilhelm Tenholt war nicht nur überzeugter Nationalsozialist und Leiter der Dienststelle, er war auch einer der gewaltbereitesten und gefürchtetsten Beamten.

Die in „Schutzhaft“ genommenen politischen Gegner wurden von ihm gefoltert und misshandelt, für einige Häftlinge endeten die Verhörmethoden tödlich. 1949 wurde Tenholt vor dem Bochumer Landgericht verurteilt – ihm wurden u. a. zahlreiche Straftaten an politischen Verfolgten nachgewiesen. Beispiele eidesstattlicher Zeugenaussagen sollen die Verbrechen Tenholts deutlich machen, ebenso werden im Vortrag Stationen seines beruflichen Werdegangs nachgezeichnet.Das Institut für Stadtgeschichte lädt herzlich zum Vortrag mit anschließender Diskussion ein.
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