100 Feuerwehr-Einsätze nach Unwetter in Buer - Scholven und Hassel waren besonders betroffen

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Auf dem Scheideweg wurde das Auto eines jungen Mannes von einem Baum getroffen. Der Fahrer wurde vor Eintreffen der Feuerwehr von Passanten aus seinem Fahrzeug befreit. Er wurde zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst in ein städtisches Krankenhaus transportiert. (Foto: Feuerwehr)
Gelsenkirchen: buer | An Fronleichnam, Donnerstag, 15. Juni, zog ein Gewitter über Scholven und Hassel, das knapp 100 Einsätze für die Feuerwehr erforderte. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch zwei Einheiten des THW.
Ein heftiges Gewitter hatte am späten Nachmittag den Norden von Gelsenkirchen erreicht. Innerhalb kürzester Zeit wurden der Feuerwehr in den Ortsteilen Scholven und Hassel knapp 100 Einsätze gemeldet. Alle Einheiten der Feuerwehr waren danach im Einsatz.
Die Wetterlage in den betroffenen Ortsteilen beruhigte sich im Laufe des Nachmittags und die Anzahl der gemeldeten Einsätze ging deutlich zurück. Aber die Feuerwehr hatte so viel zu tun, dass sie von zwei Einheiten des Technischen Hilfswerkes unterstützt werden musste.
Nach gut fünfstündiger intensiver Arbeit kehrte bei der Feuerwehr Gelsenkirchen langsam wieder Ruhe ein. Von den anfangs fast 100 Einsatzstellen konnte dann bereits ein Großteil als erfolgreich abgearbeitet verzeichnet werden.
Im Laufe des Abends gab es noch zehn Einsätze, bei denen aufgrund der besonderen Einsatzlage umfangreiches technisches Gerät, wie etwa eine Drehleiter, eingesetzt werden musste. Die Feuerwehr arbeitete aber mit Hochdruck daran, auch diese Einsatzstellen noch vor Einbruch der Nacht erfolgreich abzuschließen und schaffte dieses Ziel.
Glücklicherweise forderte das Unwetter nur einen Verletzten, einen jungen Mann, der in seinem Auto von einem umgestürzten Baum getroffen wurde.
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