Angehörige jederzeit willkommen

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Intensivstation des MHB erhält erstes Zertifikat auf dem Weg zur angehörigenfreundlichen Intensivstation
Die Besuchszeiten galten für die Intensivstation des Sankt Marien-Hospitals Buer schon seit längerem nur noch auf dem Papier. Schon in der Vergangenheit ermöglichten Pflegepersonal und Ärzte den Angehörigen, ihr erkranktes Familienmitglied auch außerhalb eines festgelegten Zeitrahmens zu besuchen. Inzwischen wurden die Schilder abgehängt und die Station von der Stiftung Pflege e.V. mit dem Zertifikat „Angehörige jederzeit willkommen – ein erster Schritt zur angehörigenfreundlichen Intensivstation“ ausgezeichnet. Angehörige als vertraute Personen spielen für Intensivpatienten eine wichtige Rolle. Sie leisten emotionalen Beistand und geben durch ihre Anwesenheit am Bett, durch Berührungen, Anteilnahme und praktische Hilfen ein gutes Gefühl. Durch die Abschaffung der Besuchszeiten schafft das MHB die sachlichen Voraussetzungen dafür.
Die Initiative zur Umsetzung dieses wichtigen Anliegens kam vom Fachrankenpfleger für Anästhesie- und Intensivpflege Ermin Jansen, der mit seiner Hausarbeit im Rahmen seiner Fachweiterbildung ein Thema bearbeiten wollte, das im Ergebnis einen positiven Effekt für den Stationsalltag bringen sollte. Mit ihrer Unterschrift erkennen Verwaltungsdirektor Hans Christian Atzpodien, Pflegedirektorin Irmgard Ellebracht, Patientenfürsprecher Ulrich Mertens und der Ärztliche Direktor Priv.-Doz. Dr. med. Klaus-Dieter Stühmeier das Recht der Intensivpatienten auf Anwesenheit ihrer Angehörigen schriftlich an. Das Sankt Marien-Hospital ist damit das erste Haus in Gelsenkirchen, das dieses Zertifikat führen darf.
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