Bombendrohung und Evakuierung in Arbeitsagenturen

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Die Polizei musste am Mittwochmorgen weiträumig evakuieren. Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Agentur für Arbeit |

In den Jobcentern und Arbeitsagenturen in der Gelsenkirchener City sind am Mittwochmorgen anonyme Bombendrohungen eingegangen. Die Polizei hat gegen 8 Uhr Evakuierungs-Maßnahmen eingeleitet und bereits zwei von vier Gebäuden durchsucht. Betroffen sind die Kurt-Schumacher-Straße, Ahstraße und Vattmannstraße.

„In den frühen Morgenstunden sind Bombendrohungen per Telefon und auch schriftlich eingegangen“, bestätigt Guido Hesse von der Pressestelle der Polizei. Dabei sind die Jobcenter und Arbeitsagenturen von der Kurt-Schumacher-Straße, Ahstraße und Vattmannstraße betroffen. Die Polizei musste circa 800 Personen evakuieren. Auch das Hamburg-Mannheimer-Gebäude auf der Ahstraße musste gesperrt werden.

800 Personen wurden evakuiert

„Die Agentur für Arbeit auf der Kurt-Schumacher-Straße 379 wurde bereits von Spezialhunden durchsucht, da konnte nichts gefunden werden“, so Hesse. Die Räume vom Jobcenter gegenüber, Kurt-Schumacher-Straße 394, müssen noch durchsucht werden. Dabei helfen speziell ausgebildete Spürhunde aus Nachbar-Behörden, die aber zwischenzeitlich Pausen brauchen.

Noch keine Spur von möglichen Tätern

Ansonsten sind erst einmal nur Einsatzkräfte aus Gelsenkirchen vor Ort. Räume auf der Ahstraße und Vattmannstraße müssen ebenso noch durchsucht werden. „Vorsichtig geschätzt hoffen wir, dass gegen 13.30 Uhr die Evakuierung aufgehoben werden kann“, so Hesse weiter, der ebenso noch keine Angaben zu dem oder den Täter(n) machen kann. „Das ist noch Gegenstand der Ermittlung, darüber können wir noch nichts sagen.“ So auch nicht, ob es sich um eine Einzelperson oder eine Gruppe handelt.
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Ulrich Wockelmann aus Iserlohn | 19.12.2013 | 02:10  
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