Erfolgreiche Spekulanten

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Glückliche Gesichter auf beiden Seiten (v.l.): Sparkassen-Vorstandsmitglied Stephanie Olbering-Weihs mit den „Needlz“ Engin Erener, Lukas Straczek, Demet Akkus und Michael Michalski.

13 Prozent. Das hört sich nicht viel an, doch es reichte, um die „Needlz“ auf den bundesweit zweiten Platz zu bringen im diesjährigen „Planspiel Börse“ der Sparkasse. Bei der Preisverleihung am Mittwoch warteten tolle Preise auf die Mitglieder der Spekulantengruppe.

Lukas Straczek, Student der Elektrotechnik, Demet Akkus, Studentin der Wirtschaftswissenschaften, Engin Erener, Student des Wirtschaftsingenieurswesen, und Michael Michalski, Student der Angewandten Informatik, kennen sich zum Teil bereits seit Kindertagen und bilden seit fünf Jahren die Gruppe „Needlz“ im Planspiel Börse.

Bereits drei Mal erreichten sie den ersten Platz in Gelsenkirchen; so auch in diesem Jahr.Ihr Teamleiter Straczek hatte schon als Schüler der Gerhart-Hauptmann-Realschule an dem Planspiel teilgenommen.

Sparkassen-Vorstandmitglied Stephanie Olbering-Weihs freute sich, zum ersten Mal einen so hohen Preis verleihen zu dürfen: „Wir organisieren dieses Planspiel jedes Jahr, um junge Menschen in die Welt der Finanzen einzuführen. Und wenn dann solche tollen Ergebnisse dabei herauskommen, ist das natürlich umso erfreulicher!“

Sparkassen Planspiel von UNESCO ausgezeichnet

Nicht minder ist der Sparkassenvorstand darüber erfreut, dass die Deutsche UNESCO-Kommission das Planspiel Börse als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet hat. Denn es geht nicht darum, ein bisschen Spaß mit Spielgeld zu haben, sondern den verantwortungsbewussten Umgang mit Kapital zu erlernen.

Wie alle Teams beim Planspiel erhielten auch die „Needlz“ ein fiktives Kapital von 100.000 Euro, das es galt in zehn Wochen zu maximieren. Mit 112.991 Euro und 95 Cent steigerten Lukas Straczek und seine Teammitglieder ihr Startkapital um knapp 13 Prozent und schafften es auf Platz zwei in des bundesweiten Wertung.

„Wir haben uns einmal getroffen um unsere Aktien auszusuchen, danach ging alles per Handy, Internet und Telefon“, erklären die „Needlz“ ihre Vorgehensweise. Michalski fügt hinzu: „Am Anfang haben wir die Aktien erstmal ruhen lassen, wie es die meisten machen. Erst in der Schlussphase, als es interessanter wurde und wir ganz vorne mitspielten, wurden wir aktiver.“
Gab es auch mal Streitigkeiten über den Kauf oder Verkauf einer Aktie? „Nein, wir haben das immer demokratisch geregelt, es gab nie größere Probleme“, versichert Erener.

Gewonnen haben die „Needlz“ nun ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband, ein Taschengeld von 400 Euro von der Sparkasse Gelsenkirchen und vom westfälisch-lippischen Verbandsgebiet eine Reise nach Hamburg - Bahnfahrt, Hotel, Hafenfahrt, Musical-Besuch und ein Essen in Tim Mälzers „Bullerei“ inklusive.
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