Erste Schritte in die Politik: Schülerschaft mischt mit

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Stadtschülerschaft als legitimiertes Netzwerk präsentiert erste Ideen

„Bildung hat Gesichter“ wird es im nächsten Newsletter des kommunalen Bildungsbüros heißen. Ganz speziell gehören diese Gesichter dem Vorstand der neuen Stadtschülerschaft, der auf diesem Wege vorgestellt werden soll.

Die Stadtschülerschaft als demokratisch legitimiertes Netzwerk wurde im Dezember vergangenen Jahres aus den Schülervertretungen aller Gelsenkirchener Schulen gewählt. Nun präsentiert das junge Gremium den Vorstand mit der Vorsitzenden Miriam Wilmes (23, Weiterbildungskolleg emscher-Lippe), dem ersten Stellvertreter Tolga Ötztürk (19, Gesamtschule Ückendorf), Dogukan Ötzkilinc (16, Realschule Mühlstraße) und Jacob Igbinowmamiah (17, Evangelische Gesamtschule.
Auf Vorschlag der Stadtschülerschaft hat der Rat der Stadt Dogulkan Ötzkilinic als Mitglied für den ausschuss für Bildung gewählt.

Erste Ideen für die künftige Arbeit haben die jungen Leute schon entwickelt. Das derzeit größte Projekt: ein Jugendfestival im Sommer.
„Wir wollen zeigen, wie bunt es sich in Gelsenkirchen lebt“, sagt Tolga Ötztürk und berichtet von der Planung des „Open-Art-Jam“, einem Jugendfestival, das am 15. August auf Consol stattfinden soll. Musik, Sport und Kunst werden zu einem angesagten Event verwoben. Wie gesagt, alles ist noch in Planung, nur die Rahmenbedingungen stehen fest – dass es einen großen Musikact und verschiedene Sportveranstaltungen geben wird. Deshalb werden immer noch Ideen gesucht. Wer kreativ ist, mitmachen möchte oder sich vorstellen kann, was auf dem Festival so passieren soll, der kann sich bei Tolga Ötztürk per Mail (tolgabey@gamee.com) melden.

Für die Arbeit der Stadtschülerschaft hat die Verwaltung eine Geschäftsstelle eingerichtet, die von Gerd Dombrowski, kommunales Bildungsbüro, betreut wird.
Für Stadtdirektor Beck ist die neue Stadtschülerschaft ein Gewinn, einerseits für das Teilhabekonzept der Stadt und andererseits für den Kontakt zu den Bildungseinrichtungen: „Neben der Schulelternschaft und der Schulleitung haben wir über die Stadtschülerschaft jetzt einen direkten Weg zu den Problemen und Anliegen der Schüler.“
Und auch die Schüler haben verständnisvolle Partner auf gleicher Ebene, an die sie sich wenden und die den kurzen Weg zur Verwaltung herstellen können. Dombrowski: „Wenn junge Menschen mit jungen Menschen agieren, hat das eine andere Qualität.“
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1 Kommentar
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Silvia Dammer aus Hagen | 31.03.2015 | 08:57  
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