Gelsenkirchenerin schrieb Märchen vom Lovebären

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„Liebe ist das wichtigste auf der Welt und die stärkste Kraft.“ So lautet die Botschaft der „Geschichten vom Lovebären. Märchen für Groß und Klein“ sagt Autorin Gisela Fremerey (75).

Die ehemalige Grundschullehrerin und Schulleiterin aus Gelsenkirchen hat schon immer gerne Geschichten gesponnen. „Ob in der Schule oder für meine fünf Enkelkinder. Ich habe mir immer ein paar Stichworte geben lassen und daraus dann ein kleines Märchen gemacht“, erzählt Fremerey.

Enkelkinder „tauften“
Lovebären


Drei ihrer Enkelkinder leben mit ihrer Tochter und deren Mann in Australien. „Wir können uns höchstens einmal im Jahr sehen. Ich vermisse sie so sehr. Es bricht mir jedes Mal das Herz, wenn wir uns trennen müssen und ich weiß, dass sie dann wieder so weit weg sind. Und da ich ihnen so selten Geschichten erzählen kann, schreibe ich ihnen welche per E-Mail. Durch meine Enkel bin ich auch auf den Love-Bären gekommen.“
Denn als Annika, Keanu und Julian einmal in Deutschland zu Besuch waren, bekamen sie drei Teddys geschenkt, welche die Aufschrift „I love you“ unter einer ihrer Fußsohlen tragen. „Sie tauften sie Lovebären“, lächelt Gisela Fremerey selig.

Für die Abenteuer des Lovebären hat sich die Pensionärin viel Zeit gelassen. „Ich wollte nichts kitschiges schreiben, sondern etwas mit einer Botschaft, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Nachdenken anregt. Meine Enkel und alle anderen Leser sollen beim schmökern die Macht der Liebe förmlich spüren.“ Da sie ihren Enkeln gerne Märchen auf der Bank unter der Zeder in ihrem Garten erzählt, sollte auch die Geschichte vom Love-Bären dort beginnen.
Etwa ein halbes Jahr hat sich Fremerey Zeit genommen, um die fantasievolle Erzählung über Zusammenhalt und Liebe fertig zu schreiben. Sie selbst ist Teil der Story und reist durch ein geheimes Portal hinter ihrer Zeder in die Bärenwelt.

Eingang findet sie durch das „Schlüsselwort“, die Namen ihrer fünf geliebten Enkelkinder in der Reihenfolge in der sie geboren sind. Dort bekommt sie die Aufgabe einen Honigvogel zu malen, um die Bären aus einer Hungersnot zu erretten, die alle hundert Jahre aufkommt. Ein weiteres Mal betritt sie das Land der Bären als der Lovebär geboren wird, der in die Welt zieht, um Liebe zu sammeln und mit dieser Energie auch den bösen Wurzelzwergen aus der Unterwelt entgegentritt. Ob er es wohl schafft sie durch die Kraft der Liebe zu besiegen?
Leider war es sehr schwer das kleine, farbenfrohe Buch an einen Verlag zu bringen. „Die großen Buchhandlungen weigern sich das Buch zu verkaufen, die nehmen nur Sachen vom Großhandel“, sagt Gisela Fremereys Mann Werner betrübt. Trotzdem hat das Ehepaar es geschafft das Buch in die Buchhandlung zu bringen. „Der Höll-Verlag hat sich unserer schließlich angenommen und bei Junius in Gelsenkirchen liegt es nun auch zum Verkauf. Da sich das Buch auch zum Vorlesen oder gemeinsamen Lesen sehr gut eignet, ist es auch für Kindergärten und Schulen eine ideale Lektüre“, meint die Autorin.

Positive
Resonanz


Bisher hat Gisela Fremerey von Leuten die ihr Buch gelesen haben sehr viel positive Resonanz bekommen. „Bei so viel Schlechtem in unserer Welt, sind die Menschen, wenn sie die Geschichte vom Lovebären lesen glücklich. So etwas zu hören oder einfach nur das Lächeln in den Gesichtern zu sehen beflügelt mich.“
Und darum arbeitet die Gelsenkirchenerin auch schon an ihrem zweiten Buch, ein Roman für Erwachsene, über „die seltsame Geschichte ihrer Tochter“.
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