Kunst mit der Kettensäge in Erle

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Wer in der Heinrichstraße in Erle unterwegs ist, bleibt unweigerlich vor dem Haus mit der Nummer 40 stehen. Denn dort, wo bis vor wenigen Wochen noch ein großer Ahorn-Baum stand, ragen jetzt vier hölzerne Figuren empor.

Geschaffen hat das Kunstobjekt der Essener Bildhauer Roger Löcherbach, der innerhalb von knapp zwei Wochen aus vier Baumstämmen nur mit Hilfe einer Kettensäge vier Figuren herausarbeitete. „Gipfeltreffen“ nennt Löcherbach sein Kunstwerk, das von den meisten Passanten bestaunt wird.
In Auftrag gegeben hatte die Arbeit das Ehepaar Nowack, dem der Ahornbaum gehört. Dieser war im Laufe der Jahre zu groß geworden und drohte dadurch das Haus und Dach zu beschädigen. „Ursprünglich wollten wir den Baum nur fällen lassen. Aber vor Schloss Berge hatten wir schon einmal ähnliche Baumkunstobjekte gesehen. Und da wir ohnehin sehr kunstinteressiert sind, haben wir uns dazu entschlossen, auch unseren Ahorn zu einem Kunstobjekt werden zu lassen und haben uns beim Kunstverein erkundigt. Mit Roger Löcherbach hatten wir dann auch den richtigen Bildhauer für unser Vorhaben gefunden“, so Nowack, der nun hofft, mit seiner ungwöhnlichen Idee noch einige Nachahmer zu finden. „Es wäre schön, wenn unser Kunstobjekt auch noch weitere Gelsenkirchener auf den Plan ruft. Denn unserer Meinung nach ist unsere Stadt vor allem in künstlerischer Hinsicht durchaus noch ausbaufähig.
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3 Kommentare
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Raphael Wiesweg aus Gelsenkirchen | 30.04.2013 | 13:04  
Markus Tillmann aus Essen-Kettwig | 30.04.2013 | 16:55  
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Raphael Wiesweg aus Gelsenkirchen | 02.05.2013 | 09:45  
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