Mein Ohrenkino

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(v.l.n.r.) Laila Obeid (Dr. Richter), Jan Hofmeister (Christian Wendt) und Meike Teichmann (Bianca Sperling) bei einer Sprechprobe am Wohnzimmertisch. Die Cola-Flasche trägt auf dem Etikett den Namen „Maximilian“ und war tatsächlich ein Zufallskauf. (Foto: Daniel Schiepe)

„Mein Ohrenkino“, so lautet das Hörspiel-Projekt des gebürtigen Esseners Daniel Schiepe, der in Gelsenkirchen aufwuchs. Sein erstes Werk heißt „Maximilian Stark - Der Wahnsinn in mir“ und dreht sich um einen Krankenpfleger, der sich in der kranken Psyche eines Serienkillers wiederfindet.

Von Michelle Lahmer

„Wir wollen etwas von Fans für Fans machen“, erklärt Schiepe, der „Mein Ohrenkino“ zusammen mit seinen Freunden, allesamt Hobbyisten, entwickelt hat. „Ich hatte die Idee schon etwas länger, doch wie es oft so ist, landet das dann in der Schublade und man denkt nicht mehr daran.“ Irgendwann stand sein Kumpel Jörg vor der Tür und überreichte den Anfang eines Hörspielskriptes.
Damit war die Idee von „Maximilian Stark - Der Wahnsinn in mir“ geboren und somit auch der erste Hörspiel-Thriller aus Gelsenkirchen. Er erzählt die Geschichte vom gleichnamigen Protagonisten, „dem als Krankenpfleger einer forensischen Psychiatrie eine lebensverändernde Begegnung widerfährt. Furchtbare Alpträume suchen ihn heim, bis er erkennt, was sie in Wirklichkeit sind“, heißt es auf dem Blog www.mein-ohrenkino.de.

Nervenaufreibende Thriller-Hörspiele aus der Feder eines Gelsenkircheners


Das Hörspiel ist kostenlos herunterladbar und so soll es auch bleiben: „Wir wollen es weiterhin umsonst anbieten, wir machen es aus der Freude heraus“, so Schiepe. „Wir möchten damit aus dem alten Trott heraus; mal Hörspiele für Erwachsene machen, wo es dann etwas härter zugeht und eigene Geschichten entwickeln.“
So entstehen detailreiche und moderne Exemplare, die mit minimalem Aufwand kostengünstig vertrieben werden. „Wir haben recht schlicht angefangen, was Mikros und Equipment anging, doch über die Zeit wuchs unser Anspruch, es kam ein neues Mikro hinzu, das ich privat kaufte“, erklärt Daniel Schiepe. „Wir haben die Musik selbst komponiert, meine Lebensgefährtin, Meike Teichmann, ist Illustratorin und hat darüber hinaus das Cover gestaltet. Außerdem ist sie in der Rolle der Bianca Sperling bei Maximilian Stark zu hören.“

Das Gruseln geht in die nächste Runde


Das nächste Hörspiel ist bereits in Planung, diesmal sollen Fantasy und das Übernatürliche eine Rolle spielen, angesiedelt sei dies jedoch weiterhin in der Neuzeit. „Horror, Thriller, Mystery, das sind meine Genres“, so Schiepe, der in Maximilian Stark sowohl als Erzähler fungiert wie auch seine Stimme dem Protagonisten leiht. „Insgesamt verbrachten wir nur wenige Wochenenden für die Produktion des ersten Hörspiels, alles in allem hat es dann circa ein halbes Jahr gedauert. Wir sind alle berufstätig, deswegen schaffen wir es wohl auch nur um die zwei Hörspiele im Jahr zu machen. Ich lebe davon, dass meine Freunde mich unterstützen und möchte das Portal weiter ausbauen“, erläutert Schiepe.
Auf www.mein-ohrenkino.de gibt es weitere Infos zum ersten fertiggestellten Projekt und denen, die noch kommen werden. „Maximilian Stark - Der Wahnsinn in mir“ ist kostenlos zum Download verfügbar.
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