Verdienstmedaille für Karl-Heinz Schmöning

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Im Kaminzimmer von Schloss Horst überreichte Oberbürgermeister Frank Baranowski die Bundesverdienstmedaille an Karl Heinz Schmöning. (Foto: Gerd Kaemper)
Gelsenkirchen: Schloss Horst |

Oberbürgermeister Frank Baranowski hat im Schloss Horst die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Karl-Heinz Schmöning übergeben.

In seiner Ansprache im Kaminzimmer von Schloss Horst machte der Oberbürgermeister deutlich, dass diese Auszeichnung ein seltenes und kostbares Gut ist, das durch eine Vielzahl an inhaltlichen wie formalen Hürden geschützt wird, die alle erst einmal überwunden sein wollen, bis dann schließlich und endlich die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen dem Bundespräsidenten mitteilt, dass ein Kandidat mit Fug und Recht zu jenen gezählt werden kann, die das Bundesverdienstkreuz tragen dürfen.
„Sie erhalten diese Auszeichnung, weil sie sich eingesetzt haben und sicherlich auch weiter einsetzen für eine Gesellschaft, in der Menschen ihr Leben miteinander gestalten – und sich gerade nicht in exklusiven Zirkeln voneinander fern halten“, so der Oberbürgermeister.
Karl-Heinz Schmöning hat sich über Jahrzehnte politisch engagiert und dabei den Zusammenhalt der Gesellschaft gestärkt. Er hat sich darum gekümmert, dass Zusammenleben funktioniert, dass die Institutionen funktionieren, die dieses Zusammenleben ermöglichen. Das beginnt bei der Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde und der Kolpingsfamilie in Resse, wo er Verantwortung im Pfarrgemeinderat und im Vorstand übernommen hat; das geht über die Tätigkeit im Ortsverband, in der Seniorenunion und in der Bezirksvertretung Ost – bis hin zu einem Vierteljahrhundert als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen oder einer Tätigkeit im Aufsichtsrat der Katholischen Kliniken Emscher-Lippe.
Für Oberbürgermeister Frank Baranowski ist das Entscheidende an dem Wirken von Karl-Heinz Schmöning, dass er sich in die Gesellschaft eingebracht, wo immer er konnte, mit einem großen Einsatz an Zeit und Persönlichkeit. „Sie haben mit dazu beigetragen, das soziale Gewebe, das unserer Gesellschaft Halt verleiht, zu erhalten und immer wieder zu erneuern. Die zahlreichen Facetten Ihres Engagements, sie stehen beispielhaft für das, was das Ehrenamt in Gelsenkirchen ausmacht. Viele unter uns finden Ihr Engagement vorbildlich. Und darum möchte ich Ihnen nun ganz herzlich zu dieser Auszeichnung gratulieren“, so Frank Baranowski weiter.
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