Warnung vor Anrufen falscher Polizisten

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Symbolbild (Foto: MIK NRW / Jochen Tack)

Falsche Polizeibeamte riefen am Dienstag, 12. Juni, und Mittwoch, 13. Juni, vermehrt Gelsenkirchener Bürger an. Unter falschem Vorwand versuchten sie ihre Opfer dazu zu bringen, ihnen Wertsachen und Bargeld zu überlassen - ohne Erfolg.

Im Gelsenkirchener Stadtgebiet wurden zahlreiche Anrufe falscher Polizeibeamter gemeldet. Mit geschickter Gesprächsführung versuchten die Betrüger, ihre Opfer zu überzeugen, ihr gesamtes Barvermögen und sogar den Inhalt ihrer Bankschließfächern abzuholen. Dies sollte anschließend an einen vermeintlichen Polizeibeamten übergeben werden.
Die Masche der Betrüger blieb ohne Erfolg. Die Polizei schließt weitere Betrugsanrufe falscher Polizisten nicht aus und rät daher zu entsprechender Vorsicht. Es wird gebeten, auch ältere Angehörige und Nachbarn zu informieren und zu warnen.
Unbekannten Personen sollte grundsätzlich keine Auskunft über Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten erteilt werden. Darüber hinaus wird gewarnt, unbekannten Personen niemals die Tür zu öffnen oder nur unter Aufsicht einer Vertrauensperson. Außerdem sollte niemals einem Fremden Geld oder Wertsachen übergeben werden.
Die Polizei betont, sie frage am Telefon unter keinen Umständen nach Wertsachen, Bankdaten, Kontoständen oder Inhalten von Schließfächern und würde niemals dazu auffordern, Wertsachen und Geld an einen vermeintlichen Polizisten zu übergeben.
Wer Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, sollte sich in jedem Fall an die Polizei wenden und Anzeige erstatten.
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