Zu Gast beim Bundespräsidenten

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Das Foto zeigt den Gelsenkirchener Yildiray Cengiz mit Bundespräsident Joachim Gauck und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt. Der Bundespräsident hält dabei die Präsente des verdienten Bürgers in Händen. (Foto: Foto: Bundespräsidialamt)
 
Das Besteck mit dem Bundesadler. (Foto: Foto: Privat)

„Wenn der Bundespräsident Ihnen heute dankt, dann heißt das, dass Deutschland Ihnen dankt! Deutschland sagt Danke!“ Mit diesen nicht in der offiziellen Rede enthaltenen und sehr persönlichen Worten dankte Bundespräsident Joachim Gauck den von ihm eingeladenen engagierten Bürgern beim Neujahrsempfang in dervergangenen Woche im Schloss Bellevue.

Neujahrsempfang des Bundespräsidenten


Der Neujahrsempfang des Bundespräsidenten hat eine lange Tradition und dazu gehört es auch, dass der Bundespräsident dabei Menschen zu sich bittet, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. In diesem Jahr waren 66 Bürger aus den verschiedenen Bundesländern eingeladen worden, um an einem gemeinsamen Mittagessen mit dem Staatsoberhaupt teilzunehmen. Einer von ihnen war der Gelsenkirchener Yildiray Cengiz, der hier vielen bekannt ist als Initiator der Miss Turkuaz-Wahl und als Mitbegründer des Internationalen Unternehmerverbandes Ruhrstadt (IntUV).

Das Ehrenamt wird geehrt


Die Einladung nach Berlin und ins Schloss Bellevue gründete sich auf das Engagement von Cengiz, der neben dem IntUV auch als Handelsrichter und Beiratsmitglied im „Umbau 21“ tätig ist und sich für das Gemeinwohl engagiert. Ebenso engagiert er sich aber auch seit der Gründung des Fördervereins für die Städtepartnerschaft Gelsenkirchen und Büyükcekmece Beruflich ist Yildiray Cengiz Unternehmer und betreibt mit EKIP IntegraM eine Werbeagentur, die sich weit über Gelsenkirchen hinaus betätigt. Hier in der Stadt war seine Firma unter anderem zuständig für die Umsetzung der Kampagne des Referats Jugend zur Gewinnung von Pflegeeltern mit Migrationshintergrund.

Aufregendes Erlebnis im Schloss Bellevue


Im Schloss Bellevue erlebte Cengiz das Defilee von insgesamt rund 220 Repräsentanten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, darunter auch der Bundeskanzlerin und Kabinettsmitgliedern, was allein schon ein beeindruckendes Erlebnis war. Doch auch das Mittagessen im Großen Saal des Schloss Bellevue begeisterte den Gelsenkirchener.
„Es war ein Highlight als der Bundespräsident den Koch Jan-Göran Barth vorstellte mit den Worten: ‚Er kocht seit Jahren für Königinnen und Könige, und heute kocht er für Sie!‘ Das war wirklich sehr beeindruckend!“ strahlt Yildiray Cengiz.

Eine Ehre unter den "Auserwählten" zu sein


Und der Gelsenkirchener ist natürlich stolz auf diese Auszeichnung, denn als solche ist die Einladung zum Neujahrsempfang zu verstehen: „Ich fühle mich sehr geehrt, dass mein Engagement durch den Bundespräsidenten gewürdigt wurde und darf mich glücklich schätzen, das Staatsoberhaupt als eine mehr als starke Persönlichkeit und seine sehr engagierte Lebensgefährtin Daniela Schadt kennengelernt zu haben. Der Empfang im Schloss Bellevue, an dem auch die Bundeskanzlerin sowie die Kabinettsmitglieder, Würdenträger und andere Persönlichkeiten teilnahmen, war ein Erlebnis. Das anschließende Mittagessen zu unseren Ehren, an dem nur die 66 Bürger, der Bundespräsident, seine Lebensgefährtin und die engsten Mitarbeiter teilgenommen haben, war nichtnur ein kulinarisches Erlebnis. Vielmehr wurde mir durch die Rede des Bundespräsidenten sehr deutlich, was engagierte Bürger für die Gesellschaft leisten - gerade, wenn man diese Wertschätzung in letzter Zeit an anderer Stelle sträflich vermisst.“

Geschenke aus Gelsenkirchen für den Bundespräsidenten


Und natürlich trat Cengiz den Weg nach Berlin nicht ohne eine Präsent für den ersten Mann im Staate an: „Ich habe ihm den von mir und meiner Firma in Gelsenkirchen produzierten und im Apollo-Kino Gelsenkirchen auch mehrmals gezeigten Kurzfilm „Begegnung - Realität ist Konfrontation“, in dem es um Vorurteile geht, aber auch den aus meinem Hause stammenden Dokumentarfilm „Zeugen eines halben Jahrhunderts“, der anlässlich des 50-jährigen Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik und der Türkei entstandenen ist, als Gastgeschenk überreicht. Und natürlich hat der Bundespräsident nun auch persönliche Einladung nach Gelsenkirchen erhalten und zwar zum Finale der Miss Turkuaz am 13. Februar im Hans-Sachs-Haus.“

Speisen mit Bundesadler-Besteck


Beeindruckt zeigte sich der Gelsenkirchener von der Tatsache, dass das Besteck beim Mittagessen mit einem Bundesadler verziert war. Aber auch das Essen selbst überraschte in der Einfachheit und doch Exklusivität: Es gab als Vorspeise aufgeschäumten Schwarzwurzel-Rahm, als Hauptgericht Klops und Filet vom Kalb mit Beete und Kartoffelstampf sowie als Dessert eine Milchschnitte mit Kakao und Dörrfrüchten. Die Menükarte ließ sich Cengiz dann auch gleich signieren zur Erinnerung.

Das Defilieren will geprobt sein


Apropos Erinnerung: Die geladenen Bürger standen auf der Liste des Protokollchefs an zweiter Stelle des Defilees hinter den kirchlichen Würdenträgern und damit vor der Bundeskanzlerin und ihrem Kabinett. Um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten waren die Gäste bereits am Tag vor dem Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue eingeladen, um Informationen zur Veranstaltung zu erhalten und einen Probelauf vorzunehmen.

Ein Selfie mit der Kanzlerin


Und da die „normalen“ Bürger dem Strom der Defilierenden beiwohnten, gelang es dem Gelsenkirchener auch mit der Bundeskanzlerin ins Gespräch zu kommen und ein Selfie zu schießen mit der Regierungschefin. Schade fand Cengiz, dass Staatsministerin Aydan Özoguz, die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration der Bundesregierung, verhindert war.

Der Bundespräsident entscheidet, wen er einlädt


Im Gespräch mit den anderen Bürgern erfuhr Yildiray Cengiz, dass diese ebenso erstaunt waren über den DinA4-Umschlag aus dem Bundespräsidialamt wie er selbst. „Ich habe dann erfahren, dass das Bundespräsidialamt die Staatskanzleien der Länder anschreibt und dort um Vorschläge für auszeichnungswürdige Bürger bittet. Die Staatskanzlei fragt dann ihrerseits in der Regel weitere Institutionen ab und gibt dann eine Auswahl nach Berlin weiter, wo der Bundespräsident selbst entscheidet, wen er zu sich einlädt.
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