Braucht die Stadt mehr Papierkörbe? Gelsendienste bringen neue an

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Bald werden sie anders aussehen: Die Papierkörbe der Gelsendienste.
Müll und Dreck auf der Straße ist ein großes Thema. Auch in der Grillostraße in Schalke scheint weggeworfener Unrat der Anwohner ein großes Problem zu sein, wie uns ein Bewohner kürzlich mitteilte. Sein Lösungansatz: Die Gelsendienste mögen doch an der Haltestelle Gewerkenstraße einen Abfallbehälter anbringen. "Unsere Stadt könnte sauberer sein, wenn wir an jeder Haltestelle einen Abfallbehälter hätten", teilt der Stadtspiegel-Leser mit, der den ÖPNV gut kennt.

Denn eine Vielzahl an Haltestellen "ohne" hat er ausgemacht. Für die Aufstellung und Leerung von rund 1000 Papierkörben sind die Gelsendienste zuständig und die haben klare Vorgaben. So hängt es vom Abfallaufkommen ab, ob eine Haltestelle bestückt ist oder nicht. Dass einige Papierkörbe in der Stadt fehlen, ist dort sogar bekannt.

"Die Gewerkenstraße ist bei uns ganz oben auf der Liste", teilen Gelsendienste auf Anfrage mit. Doch ein Umbau steht an. In vier Wochen wird man generell neue Papierkörbe im Stadtgebiet aufstellen. "Die Farbe wechselt von grün auf blau und sie sind auch anders geformt", verrät Tobias Heyne von der Unternehmenskommunikation.

Auch Aufkleber darauf sollen mit lockeren Sprüchen dazu animieren, die Mülleimer zu benutzen. Ganz nach dem Vorbild großer Städte wie Hamburg oder Berlin.
Im Zuge dessen werden alte Papierkörbe ersetzt und fehlende werden ergänzt - dann auch an der Gewerkenstraße.

Aber nicht alle Haltestellen werden von Gelsendienste betreut. Lediglich jene der Bogestra, für die Haltestellen der Vestischen ist die Verkehrsgesellschaft selbst zuständig.
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