Kormorane am Lake Naivasha

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Die Kormorane sind eine Familie aus der Ordnung der Ruderfüßer. Es handelt sich um mittelgroße bis große Wasservögel, die in Kolonien brüten und mit bis zu 43 Arten weltweit verbreitet sind. Tragen die Vögel einen Federschopf, werden sie als „Scharben“, sonst als „Kormorane“ bezeichnet, doch entspricht diese Einteilung nicht den tatsächlichen Verwandtschaftsverhältnissen. Im Volksmund heißen diese Vögel auch „Seeraben“, „Meerraben“ oder „Wasserraben“; der Name Kormoran ist aus dem lateinischen „corvus marinus“ („Meerrabe“) abgeleitet.
Kormorane sind auf allen Kontinenten außer der Antarktika verbreitet. Die größte Artenvielfalt besteht in den Tropen und in der südlichen gemäßigten Zone. Kormorane fehlen in Zentral- und Nordasien, in weiten Teilen Kanadas und in kontinentalen, ariden Großregionen.
Man findet sie sowohl an Meeresküsten als auch an Binnengewässern. Manche Arten leben ausschließlich im Binnenland, andere ausschließlich an Küsten und weitere haben beide Lebensräume gleichermaßen besiedelt. Die küstenbewohnenden Arten finden sich stets in der Nähe des Festlands und niemals auf dem offenen Meer. Im Binnenland bevorzugen die meisten Arten ebene Gegenden; eine bemerkenswerte Ausnahme ist hier die Olivenscharbe, die in den Anden selbst noch an Seen in 5000 Metern Höhe lebt.
Die meisten Kormorane sind Standvögel, manche sind Strichvögel und nur wenige Zugvögel. Vor allem die Kormorane der kalt-gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel ziehen im Winter oft südwärts; so ist der Gemeine Kormoran ein Teilzieher.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kormorane
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 25.12.2017 | 18:22  
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Ulrike von Preetzmann aus Castrop-Rauxel | 26.12.2017 | 22:54  
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Hans-Jürgen Smula aus Gelsenkirchen | 28.12.2017 | 14:45  
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