Rekord-Niederschläge - Flussmanager registrierten den nassesten Juni seit 1891

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Gelsenkirchen: Gelsenkirchen |

Die beiden Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband haben im vergangenen Monat in der Region die höchsten bislang seit 1891 gemessenen Niederschlagssummen für einen Juni-Monat registriert.

Die aktuellen Juni-Summen verweisen alle bisherigen „Spitzenwerte“ auf den zweiten Platz: Im Emschergebiet waren es im Schnitt 161 mm (langjähriges Mittel: 74 mm) und übertrafen das Gebietsmittel von 150 mm aus dem Jahr 1891, im Lippegebiet fielen im Schnitt 169 mm (71) im Vergleich zu 160 mm im Jahr 1891.
Die sechs absoluten „Top-Scorer“ im Einzugsgebiet der Hauptgewässer Emscher und Lippe registrierten die Flussmanager in Marl mit 279 mm, in Gelsenkirchen am Picksmühlenbach mit 264 mm, in Bottrop-Feldhausen mit 246 mm, in Herten-Westerholt mit 238 mm, in Schermbeck mit 257 mm, in Oberhausen-Buschhausen mit 237 mm, in Gelsenkirchen Hassel mit 232 sowie in Recklinghausen und Hünxe mit 227 mm.
Die Messungen bestätigen zudem die subjektive Wahrnehmung, dass sich Starkregenereignisse vermehrt lokal konzentrieren und häufiger auftreten.
Heftige Niederschläge verzeichneten Emschergenossenschaft und Lippeverband am 7. Juni: In Oberhausen-Buschhausen fielen 35,0 mm. In Bottrop-Feldhausen waren es schon 76,9 mm. In Herten wurden 49,6 mm registriert. In Gelsenkirchen am Picksmühlenbach wurden 59,6 mm gemessen, in Marl dagegen waren es ganze 83, 6 mm. Dazu fielen am 2. Juni sowie am 23. und 25. Juni vermehrt über 20 mm. Dabei muss sogar noch berücksichtigt werden, dass die heftigen Niederschläge vom 30. Mai (Emschergebiet: 36 mm, Lippegebiet: 35 mm) zeitlich nur äußerst knapp außerhalb der Juni-Auswertung liegen.
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