25 Jahre Mauer-Fall: Festakt mit Rainer Eppelmann

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„Jeder Deutsche weiß, wo er oder sie am 9. November 1989 war. Der Fall der Berliner Mauer war ein Jahrhundertereignis – und ein Tag großer Freude für uns Deutsche und für alle freiheitsliebenden Europäer“, ist sicher der CDU-Kreisvorsitzende Oliver Wittke MdB sicher. Die CDU Gelsenkirchen will an dieses historische Ereignis mit einem Festakt erinnern, am Freitag, 07.November, um 20.00 Uhr in der Bleckkirche.

„Wir freuen uns, dass wir dafür einen Augenzeugen gewinnen konnten, der wie viele Ostdeutsche jahrzehntelang unter dem Regime der DDR litt, aber danach die Chance hatte, eine gute Zukunft für ganz Deutschland mitzugestalten. Der letzte Abrüstungsminister der DDR und heutige Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Rainer Eppelmann, wird die Festrede halten“, so Wittke.

Rainer Eppelmann wurde 1975 zum evangelischen Pfarrer ordiniert und arbeitete als Pfarrer der Berliner Samaritergemeinde und als Kreisjugendpfarrer in Berlin-Friedrichshain. Er organisierte – auch innerkirchlich – umstrittene Bluesmessen und andere Veranstaltungen der kirchlichen Jugendarbeit. 1982 war er gemeinsam mit Robert Havemann Autor des Berliner Appells „Friedens schaffen ohne Waffen“. Er organisierte und beteiligte sich an zahlreichen Aktivitäten kirchlicher Friedens- und Menschenrechtsgruppen. Dabei wurde er massiv von der Staatssicherheit der DDR unter Druck gesetzt. Im September 1989 gründete er mit anderen die Partei Demokratischer Aufbruch (DA). Von Februar 1990 war er Minister ohne Geschäftsbereich in der zweiten Regierung Hans Modrow. Ab März war er Vorsitzender des DA und Abgeordneter der Volkskammer in der Fraktion CDU/DA. Von April an bekleidete er das Amt des Ministers für Abrüstung und Verteidigung in der Regierung Lothar de Maizière.

Von 1990 - 2005 gehörte Eppelmann als CDU-Abgeordneter dem Deutschen Bundestag an. Von 1992 - 1998 leitete er die Enquete- Kommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland", anschließend die Enquete-Kommission "Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit" des Deutschen Bundestags. Seit dem ist er Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
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